
ATLANTIC AUSTRALIEN 2: PROGNOSERENDITE ÜBER MARKTDURCHSCHNITT
Das Beteiligungsangebot
ATLANTIC Australien 2 hat viele gute Gründe - doch einer ist herausragend: prognostizierte Auszahlungen in Höhe von 7 % p.a. Die Rentabilität unseres geschlossenen Immobilienfonds im Vergleich zu anderen Angeboten zeigt sich aktuell im "Emissionsführer Geschlossene Fonds" des Analysehauses Scope. Während Anleger in ATLANTIC Australien 2 mit attraktiven 7 % (nach australischen Steuern) rechnen können, lag die von Scope ermittelte durchschnittliche Prognoserendite für Immobilien im Ausland bei 6,85 %, im Inland sogar nur bei 5,17 % (Q1/2011, nach Steuern).
ATLANTIC AUSTRALIEN 2: RENDITEORIENTIERT UND STEUEROPTIMIERT DURCH "MIT"
Herr Dr. Martin Ollendorff, Geschäftsführer ATLANTIC, zum Steuermodell des Beteiligungsangebots ATLANTIC Australien 2:
Dr. Ollendorff, ATLANTIC Australien 2 ist renditeorientiert und steueroptimiert - wie geht das zusammen?
Dr. Ollendorff: Australien bietet Anlegern diverse Vorteile, die sich in unserer hohen prognostizierten Auszahlungen von 7 % p.a. widerspiegeln. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und dem günstigen Ankaufsfaktor, den wir erzielen konnten, sind es die steuerlichen Vorzüge, die für das Land sprechen. Investitionen in Australien erfolgen in der Regel über eine deutsche Fonds-KG, die Anteile an einem australischen Trust hält. Der Trust kann dann entweder als einfacher Unit Trust oder als Managed Investment Trust (MIT) ausgestaltet sein. Wir haben uns bei unseren beiden Australien-Fonds für die MIT-Struktur entschieden, die der australische Staat im Jahr 2009 eingeführt hat, um Investitionen aus dem Ausland zu fördern.
Was macht die MIT-Struktur aus?
Dr. Ollendorff: Bei einer Strukturierung als Unit Trust fällt eine relativ hohe Nominalbesteuerung in Höhe von 30 % an. Bei der MIT-Struktur hingegen greift lediglich ein reduzierter Quellensteuersatz von 7,5 % auf die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie auf die Veräußerungsgewinne. Allerdings sind an den MIT-Status auch Bedingungen geknüpft. Beispielsweise ist es erforderlich, dass das sogenannte Investment Management in jedem Wirtschaftsjahr im Wesentlichen in Australien erfolgt und dass der Trust von einer von der australischen Finanzaufsichtsbehörde zugelassenen Person oder Gesellschaft mit besonderer Lizenz geführt wird. Des Weiteren darf der Trust auch nur bestimmte passive Einkünfte, d.h. keine Einkünfte aus eigener gewerblicher Tätigkeit, erzielen. Auch muss das Investment "widely held" sein, d.h. mindestens 50 Anleger müssen investieren (Privileg für Kapitalsammelstellen). Wir haben uns daher intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt. Denn ATLANTIC ist das erste deutsche Emissionshaus, dass das MIT-Modell nutzt.
Bringt das Steuermodell noch weitere Vorteile?
Dr. Ollendorff: Ja, auf jeden Fall. Dazu zählen die steuerliche Transparenz und die Besteuerung auf Ebene des Fonds und nicht des Anlegers. Daher brauchen unsere Anleger bei ATLANTIC Australien 2 auch keine Steuerklärung in Australien abgeben und es entstehen keine zusätzlichen Kosten durch die steuerliche Abwicklung. Für den Anleger bedeutet das, dass es sich bei den prognostizierten 7 % um Auszahlungen nach australischen Steuern handelt.
Wie läuft die steuerliche Abwicklung in Deutschland?
Dr. Ollendorff: In Deutschland greift der Progressionsvorbehalt. Das Betriebsstättenfinanzamt übernimmt die Meldung an das Wohnsitzfinanzamt des Anlegers. Der Anleger erhält zudem einmal jährlich eine steuerliche Mitteilung von der EVT, also dem Treuhänder, die der Einkommensteuererklärung beigefügt wird.
Und wie verhält es sich mit der Besteuerung im Veräußerungsfall?
Dr. Ollendorff: Erfolgt die Veräußerung vor Ablauf von zehn Jahren, so gilt auch hier der Progressionsvorbehalt. Nach Ablauf der zehn Jahre entfällt die Versteuerung gänzlich.
Vom wem wird ATLANTIC steuerlich beraten?
Dr. Ollendorff: Wir arbeiten mit sehr großen und renommierten internationalen Unternehmen in Deutschland und Australien zusammen, die uns insbesondere durch ihre Vernetzung stark unterstützen können. Uns ist es ein großes Anliegen, transparent zu informieren und alle Unklarheiten zu beseitigen. Vertriebspartner können sich daher jederzeit mit ihren Fragen an uns wenden. Zudem können Anleger auch für unser Beteiligungsangebot ein steuerliches Gutachten anfordern.
SONDERAUSZAHLUNG BEI MS "BENJAMIN SCHULTE"
Vor dem Hintergrund der gesicherten Beschäftigung des Fonds-Schiffes MS "BENJAMIN SCHULTE" und der positiv verlaufenden wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft wurde von der Geschäftsführung der Schiffsgesellschaft vorgeschlagen, im Jahr 2011 eine Sonderauszahlung in Höhe von 7,00 % vorzunehmen. Diese soll unter der Voraussetzung einer entsprechenden Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung im Juni/Juli 2011 vorgenommen werden. Die Auszahlung steht unter dem Vorbehalt, dass die Liquiditätslage der Gesellschaft dies zulässt. Das Anschreiben bezüglich des schriftlichen Abstimmungsverfahrens für die Geschäftsjahre 2008 und 2009, das auch diese Sonderauszahlung beinhaltet, wurde vor wenigen Tagen an die Anleger versandt.
ATLANTIC STELLT VOR: FONDS MANAGEMENT FÜR RICKMERS-SCHIFFE
Während in der Vergangenheit die ATLANTIC-Schiffsfonds von verschiedenen Bereichen innerhalb der Rickmers Gruppe betreut wurden, gibt es seit Kurzem einen eigenen Unternehmensbereich "Fonds Management", in dem die Expertise gebündelt und damit die Fondsbetreuung optimiert wird.
Das Team besteht zur Zeit aus sechs Mitarbeitern, die unter anderem für folgende Aufgaben verantwortlich sind:
- Liquiditätsmanagement für die KG-Unternehmen, Erstellung von Kalkulationen für die wirtschaftliche Planung sowie von Investmentplänen für das interne und externe Reporting
- Reguläre Berichterstattung über den wirtschaftlichen Verlauf der Fonds an die Beiräte, Banken, Auditoren und Investoren
- Vor- und Nachbereitung von Gesellschafter- und Beiratssitzungen
- Entwicklung und Umsetzung von Sanierungskonzepten zur Sicherstellung der Liquidität von KG-Unternehmen mit Liquiditätsengpässen
- Überwachung der Charter-Märkte, Analyse der Key-Performance-Indikatoren der KG-Unternehmen und Verarbeitung der Ergebnisse für Reports
- Verkaufskalkulationen für KG-Schiffe und Unterstützung bei der Liquidation der Gesellschaften
Mit der Integration der ATLANTIC-Schiffsfonds in das Fonds Management der Rickmers Reederei können die Fonds noch stärker von den langjährigen Erfahrungen der Reederei profitieren und so Vorteile im Wettbewerb erzielen.
MELDUNGEN AUS MARKT & WIRTSCHAFT
ROHSTOFFPREISE KÖNNEN ZU NIVEAUVERSCHIEBUNG BEIM AUSTRALISCHEN DOLLAR FÜHREN
"Chinas Rohstoff- und Energiehunger scheint schier unermesslich. Australien profitiert davon als Rohstofflieferant besonders stark", titelt der aktuelle Bericht "Währungen im Blick" der HSH Nordbank. Die Korrelation des australischen Dollar mit dem globalen Wachstum und den damit verbunden Rohstoffpreisen, führte in der Vergangenheit zu einer Aufwertung der Währung. Der australische Treasurer Parkinson sehe darin eine nachhaltige Verschiebung im Wechselkursniveau zugunsten des australischen Dollars. Diese Möglichkeit sieht auch der HSH-Nordbank-Bericht: In der Zeit von August 1997 bis Oktober 2008 befand sich der Wechselkurs größtenteils in einer Bandbreite von 1,50 - 1,85 AUD/EUR. "Mit dem noch längst nicht abgeschlossenen Aufstreben vieler Schwellenländer und deren Nachfrage nach Rohstoffen kann man sich tatsächlich eine Verlagerung auf eine Bandbreite von grob gesagt 1,25 - 1,65 AUD/EUR in den kommenden Jahren vorstellen", so der Bericht.
Die Bedeutung der Rohstoffe für Australien zeigen auch zwei weitere Medienberichte: Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto vermeldete eine Beschleunigung seines Eisenerz-Abbau-Programms im Westen Australiens. Des Weiteren vermeldete "China Daily", dass Brancheninsider von einer Steigerung des Angebots an Seltenen Erden ausgehen. Grund dafür seien die steigenden Preise. Bisher war das Angebot von den chinesischen Exporten abhängig, da für internationale Minenkonzerne der Abbau nicht lukrativ war. Mit steigenden Preisen werden künftig auch Länder wie Australien, in denen große Vorkommen lagern, ihre Aktivitäten in diesem Bereich stärken.
REEDEREIEN SETZEN AUF IMMER GRÖSSERE CONTAINERSCHIFFE
Das Chart der Woche im aktuellen Alphaliner (14.06.) zeigt es deutlich: Linienreedereien bestellen oder chartern Containerschiffe mit immer größerem Transportvolumen, so genannte Ultra Large Containerships. In den letzten sechs Monaten haben vier der Top-20-Linienreeder Schiffe mit über 13.000 TEU bestellt oder gechartert und haben sich damit zu den bereits aktiv gewordenen neun Unternehmen gesellt. D.h. nur sieben der Unternehmen haben bisher keine Schiffe über 10.000 TEU geordert, berichtet Alphaliner und geht davon aus, dass sich dies aufgrund des Kostendrucks bald ändern wird. Die durchschnittliche Ersparnis bei den Betriebskosten für die Route "Far East - Europe" wird bei einem Schiff mit 13.000 TEU im Vergleich zu einem Schiff mit 8.500 TEU auf 150 US-Dollar/TEU geschätzt bzw. im Vergleich zu einem 6.500 TEU Schiff auf 250 US-Dollar/TEU. Im August 2006 war die EMMA MAERSK mit 11.000 TEU das größte Containerschiff der Welt. Seither entwickelten sich die Bestellzahlen stetig, so dass seit 2008 bereits 98 Schiffe mit über 10.000 TEU geliefert wurden und weitere 147 innerhalb der nächsten vier Jahre noch fertig gestellt werden.
STUDIE: INFLATIONSSCHUTZ FÜR PRIVATANLEGER EIN WICHTIGES THEMA
In einer aktuellen Studie wurden 500 Finanzentscheider in Deutschland mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mindestens EUR 4.000 Euro zum Thema Geldanlage befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Inflationsschutz ein wichtiges Thema der Vermögensanlage ist. So erwarten 69 Prozent der Befragten eine Inflationsrate von zwei bis vier Prozent und 15 % sogar von mehr als vier Prozent. Je größer das Einkommen und Vermögen des Anlegers, desto wahrscheinlicher, dass er bereits einen Inflationsschutz berücksichtigt hat. Als geeignete Maßnahme nannten die Befragten am häufigsten Gold- und Edelmetallinvestments (44 %), gefolgt von Direktanlagen in Immobilien (42 %) und Sachwertbeteiligungen (37 %). Bei Spitzenverdienern (Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 10.000 Euro) wurden Sachwertbeteiligungen wie geschlossene Immobilienfonds noch vor Gold und Direktanlagen als geeignetes Instrument zum Inflationsschutz genannt.
HWWI ERHÖHT WACHSTUMSPROGNOSE FÜR DEUTSCHLAND
"Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert und angesichts des extrem starken Konjunkturanstiegs zu Jahresbeginn angehoben. Für 2011 wird nunmehr mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 % gerechnet, für 2012 mit einem von 2,2 %", so die Pressemitteilung des HWWI vom 09.06. Grund dafür sei, dass der Erholungsprozess auf einer breiten Basis steht und damit die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen derart günstig sind, dass sie eine Fortsetzung des Aufschwungs erwarten lassen. Allerdings haben auch die Risiken zugenommen - beispielsweise durch die europäischen Staatsschulden und dem Anstieg der Rohstoffpreise. Für 2012 seien die Aussichten ähnlich wie für dieses Jahr: "Günstigen binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehen nicht unerhebliche Risiken von außen gegenüber."
Quelle: Atlantic