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Geschl. Fonds aktuell
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18.10.2011: ATLANTIC News - Ausgabe 18/11 Zurück zur Nachrichtenübersicht


KURZINTERVIEW MIT DR. MARTIN OLLENDORFF ZUR EXPO REAL 2011
Dr. Martin Ollendorff, Geschäftsführer ATLANTIC, zur Expo Real 2011
Herr Dr. Ollendorff, vom 4. bis 6. Oktober fand in München die Expo Real statt ? die wichtigste deutsche Gewerbeimmobilienmesse. Was waren Ihre Eindrücke?


Dr. Ollendorff:
Die Veranstaltung war, wie in den vergangenen Jahren, wieder gut besucht. Die Stimmung würde ich als verhalten, aber positiv bezeichnen. Es fand ein reger Austausch statt und es Bestand Interesse an neuen Projekten. Ein Thema war die gegenwärtige Schuldenproblematik der Euro-Länder und ihr Einfluss auf die Immobilienbranche. Für uns, als Emissionshaus mit Immobilien in Australien, war es erfreulich, dort auch viele australische Partner zu treffen.

Gibt es aktuelle Trends im Immobiliensektor?


Dr. Ollendorff:
Deutschland ist sicher weiterhin ein gern genommener Standort für Immobilieninvestments. Insbesondere in unsicheren Zeiten sind vertraute Märkte nachgefragt. Erfreulicherweise war daneben auch Australien ein beliebtes Thema. Aktuell gibt es neben unserem Fonds ATLANTIC Australien 2 noch einen Immobilienfonds der Real I.S. in Adelaide und auch hier wurde eine hohe Nachfrage bestätigt. Meines Wissens plant jetzt noch ein weiteres Emissionshaus, in Australien zu investieren. Diese Entwicklung zeigt uns, dass wir den Trend frühzeitig erkannt und richtig gehandelt haben.

IMF ERWARTET FÜR AUSTRALIEN 3,3 % BIP-WACHSTUM IN 2012

Der International Monetary Fund hat aktuell (Oktober) seinen jährlichen Bericht zur Wirtschaft Australiens veröffentlicht. Der IMF kommt zu dem Ergebnis, dass der Rohstoff-Boom in Australien die Möglichkeit eröffnet, die Staatsfinanzen des Landes für die Zukunft sicher aufzustellen. Die extrem hohe Nachfrage nach australischer Kohle und Eisen, insbesondere aus China, haben den Aufschwung des Landes nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gestärkt. Laut IMF-Ökonomen war die Entwicklung Australiens seit der Krise "beneidenswert".

Die Wachstumsprognose des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Jahr 2011 beziffert der IMF mit 1,8 %. Dieser Wert ist beeinflusst durch Naturkatastrophen zu Anfang des Jahres, die die australischen Exporte von Kohle und Eisenerz stark eingeschränkt hatten. Für das Jahr 2012 rechnet der IMF mit einem starken Plus von 3,3 %, begünstigt durch die anhaltende Rohstoff-Nachfrage. Zum Vergleich: Für Deutschland prognostiziert der IMF ein BIP-Wachstum von 1,3 % in 2012.

KOSTENVERGLEICH GESCHLOSSENE FONDS

"Nicht so teuer wie ihr Ruf" betitelte Scope Analysis einen aktuellen Report, in dem ein Vergleich von Langzeit-Kosten bei geschlossenen Fonds mit anderen Anlageformen vorgenommen wurde. Dazu wurde ermittelt, welcher Anteil des ohne Gebühren (theoretisch) erwirtschafteten Vermögens dem Anleger langfristig auch wirklich zufließt. Zur Bestimmung der unterschiedlichen Kostenbelastungen hat Scope Analysis eine Szenario-Analyse unter der Annahme einer Anfangsinvestition in Höhe von 10.000 Euro über eine Zeitdauer von 15 Jahren und einer Rendite von jeweils 6 % p.a. zugrunde gelegt. Das Ergebnis: Zwar seien die anfänglichen Kosten bei geschlossenen Fonds deutlich höher, doch fielen dafür die jährlichen Verwaltungskosten geringer aus als bei den meisten Investmentfonds. So beträgt laut Scope Analyisis die Kostenbelastung bei geschlossenen Fonds unter diesen Annahmen EUR 5.784 bzw. bei geschlossenen Immobilienfonds sogar nur EUR 4.795, während Anleger in Aktienfonds eine Belastung von EUR 6.508 tragen müssen.

VLCS DOMINIEREN NEUE SCHIFFSABLIEFERUNGEN


In ihrer Ausgabe Nr. 40 berichtete Alphaliner von einer Dominanz sogenannter "Very Large Containerships" (VLCS) bei aktuellen Schiffsablieferungen. Demnach konzentriere sich fast die Hälfte der georderten Containerschiffskapazitäten auf Schiffe mit über 10.000TEU. Die durchschnittliche Größe von Neubauten, die innerhalb der nächsten drei Jahre in Betrieb gehen, betrage über 6.000TEU. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Durchschnitt bei nur 2.900TEU und war damit nur halb so groß. Alphaliner begründet diese Entwicklung mit dem Streben der Linien-Reedereien, größere Skaleneffekte und damit geringere Kosten pro TEU zu erreichen. Damit einhergehend übernehmen zudem immer größere Schiffe Feeder-Dienste. Alphaliner kommt aber auch zu dem Ergebnis, dass finanzielle Vorteile durch immer größere Schiffe nicht langfristiger Natur für die Reedereien seien, da sich damit auch der Preisdruck verstärkt.

SEEVERKEHR WÄCHST UM 6,4 %

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts nahm der Güterumschlag der Seeschifffahrt im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,4 % zu (Pressemeldung vom 04.10.2011). Damit wurden rund 144,1 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. Jedoch lag der Seeverkehr trotz Erholung noch etwa 11 % unter dem Wert für den Zeitraum Januar bis Juni 2008, d.h. vor der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise.
Stärker als der Gesamtumschlag entwickelte sich der Containerverkehr im gleichen Zeitraum, der um über 20 % auf jetzt 7,5 Millionen TEU zunahm. In absoluten Zahlen am stärksten gewachsen war dabei der Containerverkehr mit China.

Anders verlief die Entwicklung des Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt, der die Preisentwicklung der von den deutschen Unternehmen für Im- und Exporte in Anspruch genommenen Seeverkehrsleistungen zeigt. Laut Statistischem Bundesamt lag dieser im ersten Halbjahr 2011 um 5,4 % unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Da zudem 75 % der Frachtraten in US-Dollar gemeldet werden, der Index der Seefrachten jedoch auf Eurobasis berechnet wird, hatte der im ersten Halbjahr gesunkene Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro eine preisdämpfende Wirkung.

GOLD KEIN "SICHERER HAFEN" MEHR?

Die Angst vor der Inflation dominierte das Verhalten vieler Anleger in der Vergangenheit. Dabei waren Edelmetalle und insbesondere Gold eine beliebte Investition. Erstmalig seit einigen Wochen ist jedoch wieder ein Rückgang des Goldpreises zu verzeichnen (siehe Grafik unten). Offensichtlich findet eine Verlagerung von Finanzwerten statt. Vielleicht sind auch Ihre Kunden auf der Suche nach einer Alternative. Diese könnte beispielsweise die Investition in einen Immobilienfonds wie ATLANTIC Australien 2 sein. Denn durch vertraglich festgeschriebene jährliche Mietsteigerungen hat sich ATLANTIC bei der Gestaltung dieses Fonds gegen mögliche Inflation abgesichert.

PARTNERSCHAFTSABKOMMEN ZWISCHEN RICKMERS-LINIE (AMERICA) UND MAERSK LINE

Am 19.09.2011 vermeldeten Rickmers-Linie (America), Inc. und Maersk Line, Limited eine Partnerschaft zur gemeinsamen Leistung von Seetransport im Bereich Stückgut und Projektladung unter US-Flagge. Zum Einsatz kommen dafür zwei neue Multipurpose-Schiffe. Der Dienst wird unter dem Namen "Maersk-Rickmers U.S. Flag Project Carrier" - kurz Maersk-Rickmers operieren.

GRIECHISCHE AUSWANDERUNGSWELLE NACH AUSTRALIEN

Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der steigenden Arbeitslosigkeit in Griechenland streben zunehmend junge Griechen eine Auswanderung an. Wunschziel für viele ist Australien, so dass die australische Botschaft in Athen bereits Einwanderungsseminare veranstaltet, um der Flut an Anfragen gerecht zu werden. Das wirtschaftsstarke Australien freut sich über gut ausgebildete junge Menschen.

Informationen zum aktuellen Fonds finden Sie hier: Australien 2

Quelle: Atlantic


Fonds aus diesem Artikel:
Australien 2
Emittent Atlantic
Fondstyp Immobilien Ausland Sonstiges
Agio 5.00 %
Währung AUD
Status platziert
Ausschüttung {jahr} 7.00 %
Verfügbar seit 21.07.2010 + Nachtrag 1 com 23.08.2011
Substanzquote 85,15%
Fremdkapitalquote 0%

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