Alternative Anlageformen sind im Gegensatz zu Alternativen Beteiligungen wie bspw. geschlossene Fonds (Schiffsbeteiligungen, Private Equity oder Immobilienfonds) Finanzterminkontrakte. Namhafte Fachzeitungen, Wirtschaftszeitungen und Fachmagazine empfehlen in Ihrer Fachliteratur, einen Teil der Vermögensanlagen in professionell verwaltete Finanzterminanlagen zu investieren. Die Vorteile liegen auf der Hand. Keine andere Anlageform ermöglicht es, auch bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen und auf jede Marktveränderung schnell zu reagieren. Kein Wunder also, wenn Vermögensverwalter, besonders in den USA, die Möglichkeit nutzen und zur Sicherung gegen Kursverluste
Finanzterminkontrakte, etwa auf Staatsanleihen,
Währungen oder Aktienindices in die Anlageentscheidungen einbeziehen. Die Vielseitigkeit im Handel mit Finanzterminkontrakten bietet somit den Vermögensverwaltern ein Höchstmaß an Flexibilität -und dies börsentäglich 24 Stunden. Die täglichen Handelsvolumen von mehreren Billionen US-$ bestätigen die Bedeutung dieses Marktes. Terminanlagen sind es, die, unbemerkt für
Anleger, auch als Sicherungsinstrumente von Fundmanagern eingesetzt werden, bzw. eingesetzt werden können und Terminanlagen sind es auch, die bei rückläufigen Aktienkursen Schutz vor Wertverfall bieten können. Sie halten die Börsen in Bewegung und sind als Handelsinstrumente wichtiger Eckpfeiler für marktwirtschaftlichen Ausgleich.
Viele Finanzterminanlagen zeichnen sich in ihrem Konzept unter anderem dadurch aus, dass international erfahrene und erfolgreiche Unternehmen und Manager mit der Verwaltung des Anlagevermögen verbunden sind. Eine Anlage in Finanzterminkontrakten bietet reale Ertragschancen, beinhalten aber auch die mit der Art der Geschäfte typischen Risiken. Auch wenn die Erfolge der Manager in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich positiv waren, kann keine Gewährleistung für zukünftige Anlageerfolge übernommen werden.