Rund anderthalb Jahre früher als prospektiert verkauft der Buss Global Container Fonds 1 seine Flotte. Gut 2.900 Anleger freuen sich über Auszahlungen, die weit höher liegen als geplant.
Boxenstrategie: Wachstum
Die Assetmanager in Singapur haben bereits während der Laufzeit alles getan, um möglichst gute Ergebnisse für den Global 1 zu erzielen. Unter anderem transferierten sie die Fondscontainer zu Textainer. Die größte Containerleasinggesellschaft ist für ihre hohe Kompetenz im Management älterer Container (wie denen des Fonds) bekannt. Die Auslastung blieb deshalb auch in der Krise hoch - und stieg schnell an, als die Märkte wieder in Fahrt kamen.
Weitere Erfolge: Weil Buss Capital Singapur aufgrund seines Track-Records staatlich zertifiziert wurde, sank die Steuerlast des Fonds. Darüber hinaus gelang es unseren Fondsmanagern, die Zinsen des Darlehens zu senken, indem sie mit mehreren Banken verhandelten. Der Global 1 konnte deshalb trotz der zwischenzeitlichen Transportmarktschwäche über die gesamte Laufzeit plangemäß auszahlen, zuletzt sogar etwas mehr. "Der Fonds wäre auch ohne den Verkaufserfolg besser gelaufen als geplant", sagt Dr. Dirk Baldeweg, der in unserer Geschäftsführung für Container und Transport zuständig ist.
Hohes Preisniveau für ältere Container
Beim Verkauf bewies Buss Capital Singapur dann ein besonderes Gespür für das richtige Timing. Die Fondscontainer waren im Schnitt bereits über zwölf Jahre alt. Ein Alter, in dem sie üblicherweise in den Zweitmarkt für Gebrauchtboxen verkauft werden - wären sie zurzeit nicht so rar: "Seit gut einem Jahr gibt es nicht genügend Container im Markt. Die Reeder geben deshalb kaum welche zurück. Weil gebrauchte Container aber sehr begehrt sind, sind die Preise für ältere Boxen stark gestiegen", sagt Dirk Baldeweg.
Erfolgreiches Bieterverfahren initiiert
Diese Situation haben die Fondsmanager erkannt. Um den Verkauf einzuleiten, sprach Buss Capital Singapur eine Reihe von Investoren an - und konnte einen regen Bieterwettstreit um die Flotte auslösen. Letztendlich setzte sich eine Tochter von Textainer als Käufer des 114.000 Container bzw. 171.000 TEU umfassenden Portfolios durch. Die Leasinggesellschaft legt für die Flotte insgesamt rund 165 Millionen US-Dollar auf den Tisch.
Ergebnis: 14,1% durchschnittlicher Vermögenszuwachs p.a.
Nachdem die Anleger seit Fondsstart im Jahr 2005 bereits Rückflüsse in Höhe von ca. 43 Prozent ihrer Einlage erhalten hatten, werden sie mit den Schlusszahlungen noch einmal rund 136 Prozent ausgezahlt bekommen. Insgesamt beläuft sich der Rückfluss damit auf rund 179 Prozent während einer Laufzeit von 5,6 Jahren. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Vermögensmehrung von 14,1 Prozent. Geplant war der Fonds mit 6,3 Prozent.
Begehrte Wiederanlage: aus Global 1 mach 11 (oder 10)
Viele der zufriedenen Anleger nutzen die Gelegenheit und reservieren sich für ihre Rückflüsse Anteile an einem der beiden neuen Containerfonds. Wie ihre Vorgänger investieren die Fonds mittelbar in ein großes, breit diversifiziertes Portfolio. Sie bieten attraktive Auszahlungen bei einer vergleichsweise kurzen geplanten Laufzeit von sechs Jahren. Ähnlich dem Global 1 kalkulieren die Fonds mit langfristigen Durchschnittswerten hinsichtlich der Mietrenditen und des Containerverkaufs. Je nachdem welche Variante besser in ihr Portfolio passt, können Anleger sich mit dem Global 10 an einer währungsgesicherten Euro-Variante und mit dem Global 11 an einem währungskongruenten US-Dollar-Fonds beteiligen.
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Quelle: Buss Capital