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DSK NawaRo Energie 2
Kategorie: Bioenergie
Emittent: DSK


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18.07.2011: Energie Europa - Energiegewinn statt Kerosinverbrauch Zurück zur Nachrichtenübersicht


Der Solarpark Kothen befindet sich auf dem Gelände eines ehema­ligen Militärflughafens. Ein Musterbeispiel gelungener Konversion.
 
Schwerter zu Pflugscharen? Ar­meeflughäfen zu Solarfeldern! Auf dem südlich der Stadt Kothen in Sachsen-Anhalt gelegenen Flugfeld hoben früher Militärmaschi­nen Richtung Himmel ab. In Zukunft werden auf dem Areal die auf die Erde treffenden Sonnenstrahlen mittels Solarmodulen in elektrische Energie verwandelt. So gesehen ein Beitrag für eine (klima-) freundlichere Welt. Die Kreisstadt Kothen, deren Name sich mit diesem friedlichen Wandel verbindet, liegt südlich von Magde­burg in Sachsen-Anhalt, mitten im Schwarzerdegebiet der Magdebur­ger Börde. Durch den Regenschat­ten des Harzes ist die jährliche Nie­derschlagsmenge geringer als im restlichen Deutschland. Stabile Son­neneinstrahlungswerte machen die Gegend attraktiv für Investitionen in Solartechnologie.

Vorgeschichte ab 1923
 
Die Vorgeschichte des Solarparks Kothen reicht bis 1923 zurück. In die­sem Jahr wurde mit der Bildung einer Flugwissenschaftlichen Arbeitsgrup­pe der Grundstein der Köthener Flug­geschichte gelegt. 1928 beschloß der Stadtrat, südlich von Kothen einen Flug­platz anzulegen. Dieser wurde ab 1937 ausschließlich militärisch genutzt - bis 1945 durch die Wehrmacht, ab 1945 durch die sowjetische Armee.
Im Kalten Krieg wurde von Kothen aus die westliche Außengrenze der War­schauer-Pakt-Staaten überwacht und zwischen der Ostsee und Ungarn regel­mäßig abgeflogen. 1991 zogen die sowje­tischen Streitkräfte ab. Seitdem wird ein Teil des Flugplatzes durch einen Flie­gersportklub genutzt. Die ehemalige Hauptlandebahn wurde auf Grund ihres desolaten Zustandes abgerissen.
 
Langfristig garantierte Vergütung
 
Als Konversionsfläche bietet sich das Gelände zur Gewin­nung von Solarstrom an. Die Deutsche Eco AG hat hier mehrere So­larparks errichtet, die sich in unmit­telbarer Nachbarschaft zueinander befinden. So kann erforderliche In­frastruktur wie zum Beispiel das Um­spannwerk gemeinschaftlich genutzt werden. Lloyd Fonds hat mit der Deut­sche Eco AG eine Absichtserklärung unterzeichnet, einen der Parks, das so genannte Baufeld 1, mit einer Gesamt­leistung von 4,6 MWp zu erwerben. Die Inbetriebnahme des Projektes ist für Ende Juni 2011 vorgesehen.

Die Vergütung der Solaranlage wird in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt. Danach wird der zum Zeitpunkt der Inbetriebnah­me gültige Vergütungssatz für die Restdauer des Jahres 2011 sowie wei­tere 20 Jahre garantiert. Geht der So­larpark Kothen wie vorgesehen im Juni 2011 ans Netz, ergibt sich eine at­traktive Vergütung von 220,70 Euro/ MWh fest bis Ende 2031. Dem stehen auf Grund der äußerst robusten und wartungsarmen Technologie der So­larmodule geringe Instandhaltungs­kosten gegenüber. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts be­zeichnete der Begriff „Konversion" meist die Umwandlung von Flächen für militärische Zwecke. Beim Solar­park Kothen ist es genau umgekehrt. Der Lloyd Fonds Energie Europa nutzt den ehemaligen Flugplatz zum erfolg­reichen Start ins Solarzeitalter. Ein echter Fortschritt!  
 
Weitere Informationen zum Fonds finden Sie hier: Energie Europa 
 
 
Bild: Fotolia

Quelle: Lloyd Fonds


Fonds aus diesem Artikel:
Energie Europa
Emittent Lloyd Fonds
Fondstyp New Energy
Agio 5.00 %
Währung EUR
Status verfuegbar
Ausschüttung {jahr} 7.00 %
Verfügbar seit 18.05.2011 + 1. Nachtrag vom 27.01.2012
Substanzquote 86,2%
Fremdkapitalquote 0%

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