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HEH Sevilla
Kategorie: Flugzeuge
Emittent: HEH

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Kategorie: New Energy
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20.07.2011: Energie Europa - erfolgreich gefördert Zurück zur Nachrichtenübersicht


Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat klimafreundlichen Anlagen in Deutschland bereits zu einem hohen Anteil am Strommix verholfen. Langfristig wird es die Erneuerbaren vollständig fit für den Wettbewerb machen.
 
In Deutschland werden die Erneuer­baren Energien seit dem Jahr 2000 durch das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) besonders gefördert. Gemäß § 1 Abs. 1 ist der Zweck dieses Gesetzes, „insbesondere im Interesse des Klima- und Umwelt­schutzes eine nachhaltige Entwick­lung der Energieversorgung zu er­möglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fos­sile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technolo­gien zur Erzeugung von Strom aus Er­neuerbaren Energien zu fördern". Mit der Novellierung von 2008 wurde als konkretes Ziel festgeschrieben, „den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30% und danach konti­nuierlich weiter zu erhöhen".
 
Die Förderung der Erneuerbaren Energien erfolgt über festgelegte Strom­vergütungssätze. Diese sind nach Tech­nologien und Standorten differenziert und sollen einen wirtschaftlichen Be­trieb der Anlagen ermöglichen. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom aus Erneuerbare-Energien-An­lagen zu den festgelegten Vergütungs­sätzen abzunehmen. Der für eine An­lage gültige Vergütungssatz richtet sich nach dem Jahr ihrer Inbetriebnahme und gilt für die Dauer von 15 bis 20 Jahren. Gefördert wird die Strom­erzeugung unter anderem aus Wind­kraft, Wasserkraft, Biomasse, Solar­energie und Géothermie.
 
Durch die jährliche Absenkung des Vergütungs­satzes für neu installierte Anlagen (Degression) wird ein Anreiz gesetzt, Anlagen kostengünstiger zu produzie­ren und effizienter zu betreiben. Un­ter allen Erneuerbare-Energien-Tech­nologien enthält die Photovoltaik die höchsten Vergütungssätze. Auf Grund der stark gesunkenen Preise für Solar­anlagen sieht die Solarbranche selbst Spielraum für eine Verringerung der Förderung. Langfristig sollen die Er­neuerbaren Energien auch ohne Hil­fen wirtschaftlich am Markt bestehen.

Weltweite Vorbild-Funktion

Das EEG gilt als das weltweit erfolg­reichste System zur Förderung Erneu­erbarer Energien. In mehr als 40 Län­dern diente das EEG als Vorbild für eigene Gesetze im Energiebereich. In Deutschland erreichte die Stromerzeu­gung aus Sonne, Wind, Wasser, Bio­masse und Géothermie im Jahr 2010 knapp 102 Mrd. kWh und damit einen Anteil von 16,8% am gesamten Strom­verbrauch. Die Photovoltaikbranche er­lebte 2010 einen regelrechten Boom. Sie konnte ihren Beitrag gegenüber dem Vorjahr um über 80% steigern und erreichte 2% Anteil am Strommix. Insgesamt wurden durch die Erneu­erbaren Energien in Deutschland 117 Millionen Tonnen an C02-Emissionen vermieden.
 
Auch am Arbeitsmarkt haben sich die Erneuerbaren Energien als Faktor etabliert. Die Zahl der in dieser Bran­che Beschäftigten hat sich innerhalb von 6 Jahren mehr als verdoppelt und lag 2010 bei 367.400. Besonders rasant verlief die Entwicklung im Bereich So­larenergie. Hier stieg die Zahl der Be­schäftigten von 25.100 im Jahr 2004 auf 120.900 bis 2010. Spanien und Dä­nemark haben mit ähnlichen Mindest­preissystemen wie dem EEG ebenfalls große Erfolge bei der Förderung der Er­neuerbaren Energien erzielt.
 
Informationen zum aktuellen Fonds finden Sie hier: Energie Europa
 
Bild: Fotolia

Quelle: Lloyd Fonds


Fonds aus diesem Artikel:
Energie Europa
Emittent Lloyd Fonds
Fondstyp New Energy
Agio 5.00 %
Währung EUR
Status verfuegbar
Ausschüttung {jahr} 7.00 %
Verfügbar seit 18.05.2011 + 1. Nachtrag vom 27.01.2012
Substanzquote 86,2%
Fremdkapitalquote 0%

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