Die Welt muss zukünftig immer mehr Menschen versorgen – bei gleichzeitig
knapper werdender Agrarfläche. Laut Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen müssen bis zum Jahr 2050 70 Prozent mehr Lebensmittel erzeugt werden, um weitere 2,3 Milliarden Menschen zu ernähren. Jeden Tag müssen etwa 220.000 mehr Menschen mit Nahrung versorgt werden. Der momentane Bedarf eines Menschen an Agrarfläche wird pro Kopf mit etwa 0,74 Hektar berechnet. Die auf dieser Basis täglich(!) zusätzlich benötigte Agrarfläche beträgt etwa 148.500 Hektar – eine Fläche von der Größe des Großraums London.
Gleichzeitig nimmt die verfügbare Fläche nicht nur pro Kopf der Bevölkerung ab, sondern auch absolut durch Umweltverschmutzung, Urbanisierung und Versteppung. Zudem sind neu zu erschließende Flächen begrenzt, entweder weil die Regionen schwer zugänglich sind oder weil Wasser in nicht ausreichender Menge vorhanden ist. Die für die Produktion von Lebensmitteln zur Verfügung stehende Gesamtfläche verringert sich auch durch den weltweit zunehmenden Bedarf an Biotreibstoffen. Die Agrarfläche pro Kopf hat sich seit 1960 halbiert. Bis 2020 wird sie sich voraussichtlich nochmals halbieren.
Gleichzeitig ändern sich aber auch die Essgewohnheiten. Immer mehr Menschen wollen immer mehr essen und sich dabei protein- und fettreicher ernähren.
Die globale Fleischproduktion beispielsweise wird sich von 229 Millionen Tonnen in 2000 auf 465 Millionen Tonnen in 2050 mehr als verdoppeln - getrieben vom Nachfragezuwachs in den Schwellenländern. China muss mit 7 Prozent der weltweiten fruchtbaren Fläche bereits 23 Prozent der Weltbevölkerung ernähren. In Asien steigt die Wirtschaftskraft um 6 Prozent bis 8 Prozent pro Jahr an und im Zuge des wachsenden Wohlstands die Nachfrage nach Milchprodukten, u.a. Milchpulver, Käse, Butter, Eis Bis zum Jahr 2050 werden vermutlich weitere fünf Milliarden Menschen den Schritt aus der Armut schaffen.
Der
Fonds AgrarINVEST II von Aquila greift die wachsende Nachfrage nach Milchprodukten im ozeanisch-asiatischen Wirtschaftsraum auf und investiert in Milchfarmen, die diese Nachfrage effizient und profitabel abdecken. Dabei reagiert der
Fonds auf sich aktuell bietende Investitionsmöglichkeiten in Neuseeland, dem Marktführer im internationalen Export von Milchprodukten. Die Produktion von Milch ist in kaum einem Land der Welt so kostengünstig möglich wie in Neuseeland.
Neuseeland – Nr. 1 im weltweiten Milchexport
Mit etwa vier Millionen Kühen und vier Millionen Einwohnern ist der
Inselstaat Neuseeland die führende
Exportnation für Milchprodukte mit einem
Weltmarktanteil von über 35 Prozent - ohne jegliche Subventionen. Durch seine geografische Lage ist Neuseeland ideal positioniert, um die Hauptimportländer für Milchprodukte in Asien schnell beliefern zu können. Das milde Klima und die hohen Niederschläge erlauben es, die Kühe über das gesamte Jahr auf den Weiden zu halten. Diese ernähren sich artgerecht vom schnell wachsenden Gras, sodass nur geringe Mengen an Zusatzfutter eingesetzt werden müssen. Das führt zu einer gesunden Haltung der Tiere, ihrer langen Lebensdauer und dadurch bedingt zu hohen Kostenvorteilen gegenüber Produktionssystemen mit Intensiv-Fütterung und ganzjähriger Stallhaltung, wie z.B. in der EU Die
Produktionskosten der Milch liegen in Neuseeland um etwa 50 Prozent unter denen in Deutschland.
Die Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln wie Milch und Milchprodukten ist in den vergangenen Jahren dynamischer gewachsen als das Angebot. Das liegt zum einen an der wachsenden Weltbevölkerung. Zum anderen können sich in den asiatischen Ländern immer mehr Menschen Milchprodukte leisten.
Experten gehen davon aus, dass vor allem in China, Indien und Pakistan die Nachfrage nach Milchprodukten weiter ansteigen wird. Da der wachsende Bedarf nicht aus eigener Produktion gedeckt werden kann, werden Milch und Milchprodukte in steigendem Maße aus anderen Ländern importiert. Neuseeland bietet wegen der hervorragenden Produktionsbedingungen und der geografischen Lage ein sehr vorteilhaftes Investitionsumfeld im Sektor Milchwirtschaft.
Das Emissionshaus: Aquila Capital Structured Assets GmbH
Unter dem Dach der Aquila-Gruppe wird eine Familie von alternativen Investmentprodukten entwickelt und gemanagt, deren Bandbreite von klassischen
Investmentfonds, über
Hedgefonds bis hin zu geschlossenen
Fonds reicht. Die Aquila-Gruppe ist ein unabhängiges und eigentümergeführtes Unternehmen und verwaltet insgesamt über 1,5 Milliarden
Euro für institutionelle sowie private
Investoren. Es hat 110 Mitarbeiter in Hamburg, Frankfurt, München, Luxemburg und Zürich. Innerhalb der Aquila-Gruppe ist die Aquila Capital Structured Assets GmbH das
Emissionshaus für geschlossene
Fonds. Bisher wurden ein Private-Equity-Fonds, drei Klimaschutzfonds, zwei Waldfonds und zwei Agrarfonds platziert. Sämtliche
Fonds des Emissionshauses begegnen den großen Megatrends, in denen internationale Investitionen getätigt werden: Bevölkerungswachstum, Welternährung, Klimaschutz, Erhalt der natürlichen Ressourcen sowie Energieversorgung. Die Stärke der Aquila-Gruppe ist das Aufspüren dieser Trends und ihre Umsetzung in attraktive Investitionsmöglichkeiten für
Anleger. In diesem Marktsegment hat sich die Aquila-Gruppe nachhaltig positioniert.