Der Schiffsmarkt lässt die Krise langsam hinter sich. Der Gesamtmarkt leidet zwar weiter an Überkapazitäten, es gibt jedoch einzelne Segmente, die für
Investoren positiv hervortreten. Vor allem bei den Handysize-Bulk-Carriern ist das Verhältnis zwischen neuen und alten Schiffen besonders günstig. Mehr als 50 Prozent der Schiffe sind älter als 20 Jahre. Zugleich erreicht die Zahl der bestellten Schiffe lediglich 59 Prozent der über 20 Jahre alten Schiffe. Demnach dürfte die Flottengröße nicht wesentlich zunehmen und Überkapazitäten dürften vermieden werden. Auch die Entwicklung der Charterraten der Handysize-Bulk-Carrier spiegelt eine günstige Marktentwicklung wider: Seit dem Frühjahr 2009 konnten sich die Einjahres-Charterraten deutlich erholen und bereits im Frühsommer 2010 wieder 18.000 US-Dollar täglich erreicht werden.
Mit dem
MS Nordic Stavanger von
Voigt & Collegen haben
Anleger die Möglichkeit sich an einem nachhaltigen Massengutfrachter zu beteiligen. Die
MS Nordic Stavanger wurde unter der Bezeichnung „Seahorse 35 – Bulk Carrier of the future“ als Massengutfrachter (Bulk Carrier) der Handysizeklasse mit einer Tragfähigkeit von 35.000 Ladetonnen (tdw) vollständig neu entworfen. Ziel der Schiffsdesigner war es, ein in jeglicher Hinsicht effizienteres Schiff zu entwickeln. Ökonomische Anforderungen mussten gleichwertig mit Umweltverträglichkeit, Sicherheit und Ladungsflexibilität umgesetzt werden. Mittels neuartiger Rumpf-, Propeller- und Ruderdesigns, neuer Farbanstriche und moderner Antriebssysteme können nennenswerte Einsparungen beim Treibstoffverbrauch erreicht werden. Das zukunftsweisende nachhaltige Konzept wurde bereits vom Germanischen Lloyd bestätigt.
Die Laderaumkapazität des Seahorse 35 beträgt 46.700 Kubikmeter. Es kann neben klassischen Massengütern aller Art auch Projektladungen und Schrott transportieren. Das Seahorse 35 verfügt über eigenes Ladegeschirr. Ausgestattet mit vier Kränen à 30 Tonnen ist das Schiff in der Lage, Häfen zu bedienen, die keine Umschlagsinfrastruktur vorhalten. Zudem ermöglichen die Abmessungen und insbesondere der geringe Tiefgang von 10,10 Metern dem Seahorse 35 kleinere Häfen anzulaufen, deren Tiefgangsbeschränkungen größeren Bulk Carriern das Anlaufen verwehren.
Die Nordic Hamburg Shipmanagement GmbH & Co. KG übernimmt die
Bereederung der
MS Nordic Stavanger sowie das Projektmanagement und die Bauaufsicht. Das Schiff wird auf der privat geführten
Werft Nantong Jinghua Shipbuilding Co. in China gebaut. Die Infrastruktur der
Werft entspricht heutigen modernen Standards.
Ablieferung und Übergabe der
MS Nordic Stavanger sind für das zweite Quartal 2012 vorgesehen. Der mit der
Werft vertraglich vereinbarte Kaufpreis beträgt 23,88 Millionen US-Dollar und liegt unterhalb des 10-Jahresdurchschnitts und der aktuellen Neubaupreise. Gutachterlich wurde im November 2010 ein Wert von 27,5 Millionen US-Dollar festgestellt.
Die
MS Nordic Stavanger ist für die ersten drei Jahre nach
Ablieferung an die San Juan Navigation Corp. aus den USA verchartert. Die Tagescharterrate beträgt für die ersten zwei Beschäftigungsjahre 10.800 US-Dollar, für das dritte 13.000 US-Dollar. Im Anschluss an die dreijährige Festcharter hat der
Charterer eine einmalige Verlängerungsoption um ein Jahr mit einer Tagescharterrate in Höhe von 13.500 US-Dollar. Zusätzlich wurde mit dem
Charterer ein Profit-Sharing vereinbart. Dadurch partizipieren die
Anleger von steigenden Charterraten während der Festcharter und sind gleichzeitig gegen einbrechende Charterraten abgesichert.
Beim
MS Nordic Stavanger von Voigt & Collegen handelt es sich um einen Eigenkapitalfonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 23,6 Millionen
Euro. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000
Euro zuzüglich 5 Prozent
Agio. Die prognostizierten Ausschüttungen steigen von sieben Prozent ab 2012 auf zehn Prozent ab 2017. Während der geplanten Fondslaufzeit von etwa acht Jahren wird ein, durch die
Tonnagesteuer fast steuerfreier, Gesamtmittelrückfluss in Höhe von circa 135 Prozent angestrebt. Der
Invest-Report vergibt das Gesamturteil A- (sehr gut).