Seit Jahren steigt das chinesische Bruttoinlandsprodukt mit beeindruckenden Raten von 10 Prozent und mehr, selbst in der weltweiten Rezession waren es 9 Prozent. Mit der Wirtschaft wächst der Rohstoffhunger: seit Langem kann China seinen Bedarf an Eisenerz und Kohle nicht mehr aus eigenen Ressourcen decken. Im Jahr 2009 importierte die Volksrepublik 628,44 Millionen Tonnen Eisenerz und 126,64 Millionen Tonnen Kohle. Auf die im Jahr 2009 weltweit produzierten 1,23 Milliarden Tonnen Stahl entfielen über 46 Prozent allein auf die chinesische Stahlerzeugung.
Die DnB NOR
Bank prognostiziert bis zum Jahr 2015 eine durchschnittliche Zunahme allein der Eisenerzexporte von knapp 12,7 Prozent. Da der Seeweg der Transportweg Nummer Eins für Massengüter ist, kann davon ausgegangen werden, dass der wachsende Rohstoffbedarf eine langfristig wachsende Nachfrage nach Schiffsraum nach sich ziehen wird. Gute Marktbedingungen, um in ein Massengutschiff zu investieren.
Mit der Schiffsbeteiligung
MS Rio Manaus von
MPC Capital investieren
Anleger in einen Massengutfrachter der größten Klasse, einen Capesize
Bulker mit einer Tragfähigkeit von 180.000 tdw (tons dead weight). Das Schiff wird von einer Tochter der südkoreanischen
Werft Hanjin Heavy Industries gebaut und voraussichtlich im Januar 2012 abgeliefert. Nach Übernahme ist es zu 37.950 US-Dollar pro Tag für knapp zehn Jahre fest an eine der traditionsreichsten Reedereien Japans, die renommierte Sanko Line, verchartert. Im Anschluss an die Festcharter geht die Fondsgesellschaft von einer durchgängigen Charterrate von 36.500 US-Dollar aus.
Das Konzept 10x10 von MPC Capital sieht für den
MS Rio Manaus für den Zeitraum der zehnjährigen Erstbeschäftigung – beginnend ab 2012 – jährliche Auszahlungen von durchschnittlich zehn Prozent vor (10x10). Davon sind neun Prozentpunkte pro Jahr als Barauszahlung an die
Anleger geplant. Ein Prozentpunkt pro Jahr soll als Liquiditätspuffer thesauriert und zum Ende der Erstbeschäftigung ausgezahlt werden. Somit erhalten
Anleger voraussichtlich bereits während der Erstcharter ihre Einlage vollständig zurück und partizipieren weiterhin an allen Chancen der Schiffsbeteiligung.
Das Beteiligungskonzept zeichnet sich durch eine weitere Sicherheitskomponente aus: Einmal geleistete Auszahlungen an die
Anleger können – bis auf lediglich rund ein Prozent der Zeichnungssumme – nicht zurückgefordert werden. Erreicht wird dies durch eine reduzierte
Haftsumme, entsprechende Regelungen im
Gesellschaftsvertrag sowie die Tatsache, dass die Auszahlungen prognosegemäß hinreichend durch handelsrechtliche Gewinne gedeckt sind. Wie bei allen Schiffsbeteiligungen von MPC Capital besteht auch beim
MS Rio Manaus keine Nachschusspflicht für
Anleger. Der
Fonds ist zudem vollständig währungskongruent gestaltet: Sowohl das Eigen- als auch das
Fremdkapital werden ausschließlich in US-Dollar geleistet.
Das Gesamtinvestitionsvolumen des
Fonds beträgt 99,13 Millionen US-Dollar, davon sind 36,32 Millionen US-Dollar einzuwerbendes
Kommanditkapital.
Anleger können sich ab einer Mindestanlagesumme in Höhe von 10.000 US-Dollar zuzüglich fünf Prozent
Agio beteiligen. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss inklusive Veräußerungserlös nach
Steuern beträgt rund 215 Prozent bei einer geplanten Laufzeit von rund 18 Jahren. Die Auszahlungen sind aufgrund der günstigen Regelungen der
Tonnagesteuer nahezu steuerfrei.