Unter dem Eindruck der weltweiten Finanzkrise und einer abgeschwächten Energienachfrage wurden viele Investitionen der Öl- und Gasindustrie in den vergangenen Jahren verschoben oder aufgegeben. Daher befürchtet die Internationale Energieagentur, dass die weltweite Ölförderung in den kommenden Jahren ihre Kapazitätsgrenzen erreichen wird und der steigenden Nachfrage nicht mehr gerecht werden kann.
Eine Möglichkeit, die Ölförderung zu erhöhen, besteht darin, die Ausbeute aus bestehenden Ölfeldern durch technische Maßnahmen (EOR – Enhanced Oil Recovery) zu steigern und bereits stillgelegte Felder neu zu entwickeln. Derzeit bleiben etwa zwei Drittel des Öls einer Lagerstätte ungefördert. Fachleute nehmen an, dass bereits 2030 der
Anteil der Ölproduktion, der aus EOR-Maßnahmen stammt, etwa 20 % betragen könnte, im Vergleich zu 3 % heutzutage.
Der Nordic Oil USA 2 sieht vor, stillgelegte und/oder gering fördernde Öl- und Gasbohrungen zu erwerben und anschließend mittels EOR-Techniken die Fördermenge zu steigern. Der geschaffene Mehrwert soll gewinnbringend verkauft werden. Zudem soll in in bestehende, regelmäßig fördernde Bohrungen investiert werden, um von Anfang an Erträge zu erzielen. Speziell in den USA hat sich mit der Aufbereitung stillgelegter Ölfelder ein wichtiger Wirtschaftszweig entwickelt. Denn nach amerikanischem Recht ist es möglich, die Rechte an Öl oder Gas (Mineral Rights/Interests) und die Rechte an der Förderung der Rohstoffe (Working Interests) von den Rechten an Grund und Boden zu trennen. Allein im Jahr 2009 betrug das Handelsvolumen für Öl-und Gasbohrungen mehrere Milliarden.
Mit dem Partner Lucas Energy wurden in den Jahren 2009/2010 9,2 Millionen US-Dollar in den Kauf von stillgelegten Bohrungen und deren Optimierung investiert. Diese
Investition stellt heute einen von renommierten Gutachtern bestätigten Wert von über 20 Millionen US-Dollar dar. Der Vorgängerfonds Nordic Oil USA 1 wurde mit einem Volumen von 12 Millionen
Euro geschlossen. Für die
Anleger, die seit Platzierungsbeginn beteiligt waren, wurden kumuliert per Ende 2010 bereits etwa 29 % ausgeschüttet.
Es ist
Kommanditkapital von 20 Millionen
Euro geplant. Die Fondsgesellschaft finanziert sich ausschließlich über
Eigenkapital. Eine Beteiligung ist ab 10.000
Euro zuzüglich 5 %
Agio möglich. Für
Anleger sollen sich während der sechsjährigen Laufzeit einschließlich Veräußerung der Förderrechte insgesamt Auszahlungen von rund 205 % ergeben.