Das
Solarkraftwerk FinowTower wurde
vergangene Woche offiziell an die Betreibergesellschaft
übergeben. Das 77 Hektar große Projekt in Eberswalde-Finowfurt, 60 Kilometer nordöstlich von Berlin, war
bereits am 12. ans Netz gegangen. Mit dem
Fonds Solaris No. 1 des Hamburger Emissionshauses CH2 erhalten
Anleger die Möglichkeit, in eines der fünf größten deutschen und weltweit zwanzig größten Solarkraftwerke zu investieren. Der Solaris No. 1 ist einer der wenigen derzeit erhältlichen Erneuerbare-Energien-Fonds bei dem kein Blind-Pool-Risiko besteht.
Das Solarkraftwerk wird voraussichtlich 24,3 Millionen Kilowattstunden (kWh) pro Jahr erwirtschaften, womit der Bedarf von 6.400 Haushalten gedeckt werden kann. Das
Kraftwerk besticht durch Entstehungskosten von 2.287 pro Kilowattpeak (kWp), was
deutlich unter dem bisherigen Niveau vergleichbarer deutscher Anlagen liegt. Seit dem Jahr 2000 garantiert der Gesetzgeber den Erzeugern einen festen Abnahmepreis über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Dadurch erhalten
Anleger eine hohe
Planungssicherheit. Für den Solaris No. 1 liegt die
garantierte Einspeisevergütung bei 28,43 Cent pro Kilowattstunde.
Auch die Umwelt profitiert vom Solarstromkraftwerk FinowTower. Während der
20-jährigen Laufzeit wird die Anlage insgesamt rund 450.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. FinowTower ist ein Musterbeispiel für die Renaturierung ehemaliger militärischer Anlagen. Zwei Flugzeugbunker blieben erhalten, um der vorhandenen Fledermauspopulation als Schlafplatz und Winterquartier zu dienen. Zudem wurden Unterkünfte und Wälle für Kriechtiere und Nischenbrüter errichtet.
Die
Vergütung der Projektpartner wird erst
nachrangig zur Ausschüttung an die Anleger fällig. Damit haben alle ein möglichst hohes Interesse am erfolgreichen Betrieb der Solaranlage. Falls
Betriebskosten oberhalb der prospektierten Annahmen liegen sollten, laufen diese zuerst gegen die Marge des Projektpartners und sichern zusätzlich die Anlegerausschüttungen ab.
CH2 plant mit einem Eigenkapitalvolumen von ungefähr 11,55 Millionen
Euro zuzüglich einem
Agio von 5%. Die
Eigenkapitalquote beträgt 20% an der Gesamtinvestition in Höhe von 61,13 Millionen
Euro.
Anleger können den
Fonds ab einer
Mindestzeichnungssumme von 10.000
Euro plus 5%
Agio zeichnen. Die Laufzeit des
Fonds beträgt 20 Jahre, eine vorzeitige Kündigung durch den
Anleger ist nicht möglich.
CH2 rechnet mit einer Gesamtausschüttung von 228% vor Steuern.
Von 2011 bis 2026 sollen 7% pro Jahr ausgeschüttet werden. Danach sollen die
Ausschüttungen von 12,8% in 2027, über je 24% in 2028 und 2029 auf bis zu 30,1% in 2030 steigen. Das Konzept von CH2 sieht eine weitere
Ausschüttung von 26% durch den Verkauf der Solaranlage im Januar 2031 vor.