2030 wird der europäische Strombedarf zur einen Hälfte durch konventionelle und zur anderen Hälfte durch erneuerbare Energien gedeckt. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in einer aktuellen Studie. Der
Anteil der erneuerbaren Energien an der europäischen Stromproduktion werde sich bis 2030 im Vergleich zu 2007 von 16 auf 48 % verdreifachen. Zusätzlich werden 33 % Strom aus fossilen Kraftwerken und 19 % Strom aus Kernkraftwerken die europäische Versorgung sicherstellen.
Motor beim Ausbau der Sonnenenergienutzung in Europa war bisher vor allem Deutschland. Laut Torsten Henzelmann von der Unternehmensberatung Roland Berger liegt die Zukunft der Solarenergienutzung jedoch in Südeuropa. Denn gerade
in Sonnenländern wie Italien verspricht die
Nutzung der Sonnenenergie hohe Erträge. Der Süden Italiens weist
Globalstrahlungswerte auf, die bis zu
80 Prozent über den Werten von
Deutschland liegen. Zudem ist die gesetzlich
geförderte Einspeisevergütung für Solarstrom höher als in Deutschland und garantiert dem
Anleger stabile Renditen.
Der
Sonnenstrom alpha der Hamburgischen Energiehandlung ermöglicht Anlegern, sich an
Photovoltaik-Anlagen Italien zu beteiligen. Während herkömmliche Solarfonds erst nach der Platzierung Investitionsobjekte identifizieren, hat die Hamburgische Energiehandlung für Sonnenstrom alpha
im Vorfeld Investitionen in mindestens fünf Solarparks in Süditalien gesichert. Die Anlagen liegen in
Apulien (Süditalien) südlich von Brindisi und Bari und sind
teilweise bereits am Netz bzw. werden
in den nächsten Monaten angeschlossen. Jede der fünf Solaranlagen bietet circa 1 Megawattpeak Leistung. Damit können insgesamt rund 2.400
Haushalte mit kohlendioxidfreiem Strom versorgt werden.
In den Solarparks werden sogenannte SunCarrier installiert. Der
SunCarrier ist ein
einachsiges Nachführsystem, das die Modulfläche permanent über die vertikale Achse nach dem aktuellen Sonnenstand ausrichtet. Auf diese Weise wird zu jeder Tageszeit ein
optimaler Einfallwinkel für das Sonnenlicht gewährleistet und im Vergleich zu fest aufgeständerten Anlagen ein zusätzlicher Energieertrag von bis zu 35 % erzielt.
Italien fördert erneuerbare Energien durch eine
Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen. Die Preisregelung besteht in Gestalt einer ihrer Höhe nach gesetzlich festgelegten Vergütung je Kilowattstunde Strom. Die Höhe der Vergütung liegt für die beschriebenen Anlagen bei 35,3 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2009 in Betrieb genommen wurden und bei 34,6 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen, die im Jahr 2010 in Betrieb gehen.
Zusätzlich zur garantierten Einspeisevergütung kann der erzeugte Strom zu Marktpreisen veräußert werden.
Der Sonnenstrom alpha hat ein
Fondsvolumen von 34,4 Millionen Euro. Die Höhe des
Eigenkapitals soll 9,9 Millionen Euro betragen.
Anleger können sich mit
mindestens 10.000 Euro zuzüglich 3 %
Agio beteiligen. Eine feste Fondslaufzeit ist nicht vorgesehen, wenngleich beispielhaft eine
Prognose für eine Laufzeit von 20 Jahren erstellt wurde. Für diesen Zeitraum ist die staatliche Einspeisevergütung gesetzlich garantiert.
Nach 10 Jahren wird die
Fondsgeschäftsführung vertragsgemäß den
Investoren den Verkauf der Solaranlagen zur Entscheidung vorlegen.
In einem
marktüblichen Zielszenario ergibt sich ein durchschnittlicher
Mittelrückfluss nach Steuern von circa 13 % pro Jahr, mit
anfänglichen Ausschüttungen in Höhe von
9 % pro Jahr. In einem vorsichtig kalkulierten Basisszenario ergibt sich ein durchschnittlicher Mittelrückfluss nach
Steuern von circa 9,9 % pro Jahr, mit anfänglichen Ausschüttungen in Höhe von 8 % pro Jahr. Die erste
Auszahlung soll planmäßig im Dezember 2011 erfolgen.
Durchschnittlicher Mittelrückfluss pro Jahr in Höhe von 9,9 % (Basisszenario)
Solarfonds stellen ein junges Anlagesegment im Markt geschlossener
Fonds dar. Anders als bei traditionellen Anlagesegmenten, wie insbesondere mit Blick auf Immobilien und Schiffe, liegen daher keine langfristigen Ergebnisse für platzierte Solarfonds vor, die eine repräsentative Auswertung hinsichtlich der bisherigen
Performance ermöglichen. Für das Anlagesegment
Solarenergie existiert keine übergreifende
Leistungsbilanz.
Wer sich nicht auf Erfahrungswerte stützen kann, sollte bei Investitionsentscheidungen in geschlossenen
Fonds grundsätzlich besonders gründlich und vorsichtig zu Werke gehen. Wer sich derzeit für eine
Investition in einen Solarfonds interessiert, findet gut zwanzig aktuelle Möglichkeiten, sein Geld zu investieren.
Dabei fällt auf, dass eine Vielzahl der Emissionshäuser von Solarfonds quasi im Eilverfahren neu am Markt auftaucht. Hintergrund hierfür sind die derzeit guten Platzierungschancen für Solarfonds, ungeachtet der jeweiligen Produktqualität. Nach Angaben des Verband geschlossene
Fonds e.V. (
VGF) haben deutsche Privatinvestoren im Jahr 2010 bis zum dritten Quartal insgesamt EUR 292,7 Mio. inkl.
Agio in Solarfonds investiert.
Um Beratern und
Investoren ein praktisches Instrument an die Hand zu geben, die Qualität eines Solarfonds zielgerichtet beurteilen zu können, hat FondsMedia einen InvestitionsCheck entwickelt. Die Checklisten führen die jeweiligen Fakten zum Solarfonds Sonnenstrom alpha der Hamburgischen Energiehandlung auf. Sonnenstrom alpha wird seitens FondsMedia auf Basis harter Fakten als qualitativ weit überdurchschnittlich beurteilt. Eine ausführliche Fondsanalyse kann auf der Homepage von FondsMedia kostenfrei als PDF-Datei bestellt werden. Für eine Gegenüberstellung beinhaltet das Checklistenformular Fragen zur Bewertung beliebiger anderer Solarfonds.
Den InvestitionsCheck Solarenergiefonds / Sonnenstrom alpha können Sie kostenfrei unter folgendem Link direkt als PDF-Datei erhalten:
HIER