Zunehmend suchen Projektentwickler zur Wachstumsfinanzierung neben dem herkömmlichen reinen Fremdkapitalkredit (z.B. einer
Bank) auch gemischte Finanzierungsformen (sogenanntes Mezzaninekapital). Diese gewinnen vor allem durch die immer restriktiver gewordene Kreditvergabe der Banken insbesondere bei mittelständischen Unternehmen stark an Bedeutung. Zudem haben sich viele Banken aus dem Immobilienfinanzierungsgeschäft zurückgezogen. Für einen Projektentwickler bedeutet eine Verdoppelung der Eigenkapitalanforderungen, wie sie derzeit bei Immobilienfinanzierungen zu beobachten ist (z.B. von 20 Prozent auf 40 Prozent des Projektvolumens), eine Halbierung der realisierbaren Projekte. Dies geschieht nach oft jahrelanger Entwicklungsarbeit mit meist erheblichen Vorlaufkosten.
Auf die gesteigerte Nachfrage nach
Mezzaninekapital für
Projektentwicklungen setzt der
UBG Mezzanine-Fonds. Der
Fonds beteiligt sich an Projektierung, Wertschöpfung und Vermarktung von handverlesenen Immobilien in Deutschland. Spätere Markt- und Objektrisiken, wie sie bei Offenen oder Geschlossenen
Immobilienfonds während der Bewirtschaftung entstehen, bleiben außen vor. Und der UBG Mezzanine-Fonds ist bei den jeweiligen Investitionen stets mit einer Grundschuld gesichert. Grundsatz der
Investition in eine Projektgesellschaft ist, dass jeweils mindestens 50 Prozent der Kosten eines Projektes durch Fremdkapitalgeber finanziert werden, so dass eine doppelte Projektprüfung (Fondsgesellschaft und Fremdkapitalgeber) erfolgt. Das Kapital wird in die Projekte verschiedener Partner investiert, die nach hohen Qualitätsmaßstäben ausgewählt werden, je nach deren Kernkompetenz in verschiedene Nutzungsarten an unterschiedlichen Standorten. Das Gesamtkapital des
Fonds ist daher im Ergebnis stark diversifiziert investiert.
Der
Fonds finanziert sich aus
Eigenkapital. Das angestrebte Platzierungskapital liegt zwischen 10 und 50 Millionen
Euro. Eine
Platzierungsgarantie besteht nicht. Da Investitionen in Projektgesellschaften auch mit einem geringeren Kapitalvolumen möglich sind, erfolgt keine Rückabwicklung.
Anleger erhalten eine geplante Vorabgewinnbeteiligung in Höhe von 2 Prozent pro Jahr für das ab dem auf den Beitritt folgenden Quartal. Danach steigt die geplante Vorabgewinnbeteiligung auf 9,25 Prozent pro Jahr je Quartal. Für die gesamte Laufzeit von 5 Jahren werden Gesamtrückflüsse in Höhe von 128,5 Prozent nach
Steuern prognostiziert. Die
Mindestzeichnungssumme beträgt 10.000
Euro zuzüglich 5 Prozent
Agio. Die Erträge zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen und unterliegen damit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag.
UBG deckt seit 35 Jahren alle Aspekte des kompletten Lebenszyklus einer Immobilie ab, von der Projektentwicklung über die Fondsemission bis hin zum Immobilienmanagement, und hat bis heute Investitionen von nahezu 600 Millionen
Euro, vorwiegend in
Gewerbeimmobilien, realisiert, die teilweise im Eigenbestand gehalten werden. UBG beteiligt sich selbst mit 250.000
Euro an dem
Fonds und übernimmt eine Ausschüttungsübernahmeverpflichtung von 500.000
Euro.
Die
Rating-Agentur G.U.B. hat den UBG Mezzanine-Fonds mit gut bewertet und der Invest-Report verweist in seiner Bewertung auf die hohe Kompetenz des Initiators sowie dessen große Markterfahrung und vergibt das Gesamturteil A- (sehr gut).