
THB (14.5.2011) Deutliche Steigerung bei der HHLA - Containerumschlag nahm um 32 Prozent zu
Mit einer Steigerung von 32 Prozent beim Containerumschlag und 20,1 Prozent beim Containertransport hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im ersten Quartal 2011 die höchsten Zuwachsraten seit vielen Jahren erzielt. Wie das Unternehmen am Freitag in Hamburg berichtete, sind der Umsatz um 22,3 Prozent auf 289,8 Millionen Euro und das Betriebsergebnis (EBIT) um 24,2 Prozent auf 44 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter wuchs um 46,9 Prozent auf 16,4 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet die HHLA jetzt mit Wachstumsraten von deutlich über zehn Prozent bei Containeraufkommen, Umsatz und Ergebnis.
THB (12.5.2011) Maersk steigert Überschuss um 82 Prozent
Gestiegene Frachtraten, höhere Ladungsmengen und der gestiegene Ölpreis haben den Überschuss der Maersk-Gruppe im ersten Quartal 2011 um 82 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar steigen lassen. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, sei die beförderte Menge an Containern um fünf Prozent auf 1,84 Millionen 40-Fuß-Einheiten (FEU) gestiegen. Die durchschnittliche Rate hierfür lag bei 2908 Dollar pro FEU und damit um zwei Prozent über dem Vorjahr.
THB (10.5.2011) Nordländer ziehen an einem Strang - Auftaktveranstaltung für "Maritimes Cluster"
Die norddeutschen Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg werden im maritimen Wettbewerb zukünftig verstärkt gemeinsam auftreten. Gestern starteten die Länder in Hamburg das „Maritime Clustermanagement Norddeutschland“. Ziel des Projektes ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit von Werften, Zulieferern, Reedern, Logistikunternehmen, Forschungseinrichtungen und Seehäfen. Die Partner wollen Investitionen und Forschungsprojekte einwerben, um Innovationen zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Gemeinsam mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode und der schleswig-holsteinischen Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen unterstrich der Hamburger Senator Frank Horch die enormen Potenziale der Branche durch den technologischen Fortschritt und die damit einhergehende Innovationskraft: „Durch das Netzwerk können erhebliche Synergieeffekte erschlossen werden.“ Auch Bremen und Mecklenburg-Vorpommern haben bereits Interesse an einer Mitwirkung signalisiert.
Weil die maritime Wirtschaft global denkt, müssen die Interessen der Branche in einem starken Verbund vertreten werden. Mit dem Cluster wollen wir das Angebot für die Unternehmen abrunden, um eine bestmögliche Unterstützung zu erreichen, so Bode. Je größer die Beteiligung sei, desto erfolgreicher arbeite das Projekt. Das Cluster wird sich auch auf Messen präsentieren sowie Workshops zu aktuellen Themen veranstalten. Die Zentrale wird bei der Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein (WTSH) in Kiel angesiedelt sein, mit Geschäftsstellen in Hamburg und Elsfleth.
Quelle: Lloyd Fonds