
Im Jahr 2020 sollen Erneuerbare Energien in der Europäischen Union einen Anteil von 20% an der Energieversorgung haben. Deshalb werden in den kommenden Jahren ein tiefgreifender Wandel des Energiemix und ein deutlicher Ausbau Erneuerbarer Energien stattfinden. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau geht in seinen Prognosen davon aus, dass bis 2030 Kraftwerkskapazitäten von etwa 800 Gigawatt Leistung errichtet werden müssen und den wesentlichen Anteil daran Erneuerbare Technologien darstellen werden.
Mit dem
Lloyd Energie Europa erhalten Anleger die Gelegenheit, mit einer einzigen Beteiligung gleichzeitig in Wind- und Solaranlagen zu investieren. Der Fonds beteiligt sich an einem Portfolio aus Anlagen in vier europäischen Ländern mit einer Gesamtleistung von rund 54,6 Megawatt. Dabei handelt es sich nicht um einen Blindpool, denn die Projekte sind bereits erworben und größtenteils am Netz. Für rund 80% der Anlagen liegen belastbare Erfahrungswerte vor, die als Basis für verlässliche Prognosen dienen. Für jede der Anlagen wurden zwei unabhängige Gutachten eingeholt.
Das Fondsportfolio setzt sich zusammen aus vier Windparks in Großbritannien mit einer Nennleistung von 18,5 Megawatt, zwei Windparks in Frankreich mit 23,5 Megawatt, einem Solarpark in Spanien mit einer Nennleistung von 8 Megawattpeak und einem Solarpark in Deutschland mit einer Leistung von 4,6 Megawattpeak. Durch den Mix aus Wind und Sonne wird der Einfluss des Wetters auf die Produktionsergebnisse weitgehend geglättet. In schwächeren Windjahren werden meist überdurchschnittliche Solarerträge erzielt und umgekehrt. Die breite Streuung über vier Länder Europas stabilisiert die Erträge zusätzlich.
Die Einnahmen basieren weit überwiegend auf festen gesetzlichen Einspeisevergütungen und vertraglich vereinbarten Strompreisen. Eine feste Vergütung pro Kilowattstunde ist in Spanien für 25 Jahre, in Deutschland für 20 Jahre und in Frankreich für 15 Jahre ab Netzanschluss gesetzlich vorgeschrieben. In Großbritannien verkaufen die Projektgesellschaften den Strom überwiegend zu Marktpreisen, wofür bereits langfristige Verträge abgeschlossen wurden.
Das Fondsvolumen beläuft sich auf 73,5 Millionen Euro. Davon entfallen 70 Millionen Euro auf das Kommanditkapital. Die Fondsgesellschaft nimmt kein Fremdkapital auf. Die Fondslaufzeit dauert bis Ende 2028, zu diesem Zeitpunkt ist erstmals eine ordentliche Kündigung möglich. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus 5% Agio. Die Prognoserechnung kalkuliert Gesamtausschüttungen in Höhe von 202%.