In der Containerschifffahrt zeigt sich ein Silberstreif am Horizont. Erstmals seit Monaten sind die Charterraten wieder angestiegen. Auch die Zahl der Containerfrachter, die ohne Beschäftigung in den Häfen liegen, ist seit einiger Zeit rückläufig. Die allmähliche Erholung der Weltwirtschaft macht sich in einem deutlichen Anstieg der Umschlagsvolumina bemerkbar. Für das erste Quartal 2010 konnte die European Liner Affairs Association im Fahrtgebiet Asien-Europa eine Zunahme des Containerumschlags in Höhe von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum feststellen. Über alle weltweiten Fahrtgebiete stiegen die europäischen Im- und Exporte um rund 17 Prozent. Die Marktbeobachter deuten dies als ein klares Zeichen für ein wiederbelebtes Konsuminteresse der Verbraucher und positivere Absatzperspektiven der Handelsunternehmen.
Diese Entwicklungen kommen dem Atlantic
MS „Benjamin Schulte" und
MS „Benedict Schulte zugute. Bei diesem
Fonds erhalten
Anleger die Möglichkeit, sich an zwei baugleichen, modernen Containerschiffen der Panamax-Klasse mit einer Kapazität von je 4.250
TEU zu beteiligen.
MS „Benjamin Schulte" und
MS „Benedict Schulte" sind für den weltweiten Einsatz im Liniendienst geeignet und sehr flexibel einsetzbar. Gebaut wurden die Schiffe von Samsung Heavy Industries Co., Ltd., eine der weltweit führenden
Werften im Containerschiffsbau.
MS „Benjamin Schulte" wurde am 29. Juli 2009 von der
Werft abgeliefert,
MS „Benedict Schulte" am 8. September 2009.
Die beiden Schiffe sind nach ihrer
Ablieferung für fünf Jahre fest zu einer Netto-Tagescharter von 27.000 US-Dollar bei der bonitätsstarken United Arab Shipping Company, S.A.G. („UASC") beschäftigt. Die in Kuwait ansässige UASC ist die nationale
Reederei der arabischen Golfstaaten und einer der größten Carrier für Trockenladungen im Nahen Osten. Dynamar B.V. bewertet die
Reederei hervorragend mit 2 (1 = niedriges Risiko, 10 = hohes Risiko).
Die
Bereederung, das technische und wirtschaftliche Management, wird von der
Reederei Thomas Schulte in Hamburg vorgenommen. Das Schifffahrtsunternehmen bereedert zurzeit eine Flotte von mehr als 50 Container- und Massengutschiffen. Mit der
Reederei hat Atlantic bereits mehrere Schiffsbeteiligungen erfolgreich initiiert.
Selbst in den zurückliegenden stürmischen Monaten konnten ausgezeichnete Ergebnisse für antizyklisch agierende
Investoren erzielt werden. Atlantic präsentiert im direkten Vergleich zu den prospektierten Angaben seinen Anlegern nach 10 Monaten erfolgreicher Infahrtsetzung der beiden Schwesterschiffe eine positive Bilanz: Die beiden Einschiffgesellschaften haben im Vergleich zum Prospekt einen
Cash Flow-Überschuss in Höhe von 789.000
Euro erwirtschaftet; das entspricht 2,07 % auf das
Kommanditkapital.
Das
Fondsvolumen beträgt rund 104 Millionen
Euro. Die Fondswährung ist
Euro. Reeder und
Initiator haben die Platzierung des Eigenkapitals garantiert. Mit 15.000
Euro zuzüglich 5 %
Agio können sich
Anleger am
Fonds beteiligen. Die geplante Laufzeit beträgt rund 19 Jahre bis zum 31. Dezember 2027. Die Prognoserechnung sieht ab 2010 anfängliche Auszahlungen in Höhe von 7 % pro Jahr vor, die über die geplante Laufzeit des
Fonds auf bis zu 20 % pro Jahr ab 2026 ansteigen. Die Auszahlungen sind aufgrund der günstigen Regelungen der
Tonnagesteuer nahezu steuerfrei. Im geplanten Veräußerungsjahr 2027 der Schiffe ist eine
Auszahlung von zusätzlich 64,4 % geplant. Die gesamte
Auszahlung am Ende des Anlagezeitraumes beträgt 240,8 %.
Renommierte Ratingagenturen sind voll des Lobes für den Containerschiffsfonds. Scope beurteilt den
Fonds insgesamt mit BBB (überdurchschnittlich). Von Feri EuroRating Services hat der
Fonds die Note A (sehr gut) erhalten und TKL.Fonds hat den Containerschiffsfonds mit der Gesamtnote 2,24 (gut) bewertet.