
Unbeachtet und unterschätzt von der Beteiligungsbranche hat sich mit der Gamesbranche ein neuer Wachstumsmarkt etabliert. Derzeit steht dem Wachstum jedoch als Folge der Finanzkrise der Mangel an Finanzierungskapital entgegen. Allein mit ihren begrenzten Eigenmitteln können die Hersteller jedoch wenige neue Produktionen realisieren. Viele Entwickler sind deshalb bereit, sich neuen Finanzierungsalternativen zu öffnen.
Der
"Noon Games Fonds" investiert in laufende und neue Entwicklungen und die Vermarktung von Computerspielen. Der Fokus liegt auf Spielen für iPad, iPhone und andere Smartphones und auf PC-Spielen. Es erfolgt keine Investition in Ego-Shooter. Der Fonds erhält Sicherungsrechte an den Lizenzrechten der Spiele. Gemäß den Investitionskriterien müssen sich die Projektpartner mit mindestens 30% aus eigenen Mitteln an den Entwicklungs- und Produktionskosten und den Marketingaufwendungen beteiligen und etwaige Mehrkosten alleine tragen.
Bis zu einer Höhe von 168%, bezogen auf den maximalen Finanzierungsanteil des Fonds in Höhe von 70%, gehen alle Netto-Ersterlöse aus dem Verkauf der Spiele vorrangig an den Fonds. Um dies zu erreichen sind nur 117,6% Erlöse bezogen auf das 100%-Gesamtbudget nötig, so dass schon mäßige Verkaufserfolge ausreichen, um das Fondsziel zu erreichen. Als Anreiz für den Gamespartner geht nach Überschreiten der Erlösschwelle der Großteil aller weiteren Erlöse an den Gamespartner.
Obwohl sich einige renommierte Gamesentwickler bereits unverbindlich bereit erklärt haben, die Investitionsbedingungen des Fonds zu akzeptieren, wurden diese und die potentiellen Spiele noch nicht endgültig bestimmt. Gültige Verträge werden erst abgeschlossen, wenn das dafür benötigte Kapital eingeworben wurde. Der Fonds ist somit als reiner Blind-Pool konzipiert. Eine Optionierung oder Festlegung würde – in einem sich so schnell verändernden Markt wie der Gamesbranche - für das Gesamtkonzept wirtschaftlich relativ wenig Sinn ergeben und ist auch logische Folge des großen und nachrangigen Co-Investments der jeweiligen Gamespartner. Der Prospekt geht beispielhaft von Investments mit vier Partnern in jeweils drei oder vier Spiele aus. Innerhalb der einzelnen Spieleportfolios werden die Erlöse verrechnet, so dass niedrigere Einspielerlöse einzelner Spiele durch höhere Erlöse anderer Spiele ausgeglichen werden können. Alle potentiellen Entwickler sind langjährig erfolgreiche, vielfach preisgekrönte Marktteilnehmer.
Der Fonds finanziert sich aus 7,9 Millionen Euro Kommanditkapital. Der Mindestzeichnungsbetrag beträgt 10.000 Euro zuzüglich 4% Agio. Die Zeichnungsfrist endet am 31. März 2012. Falls nicht mindestens eine Million Euro platziert werden, erhalten die Anleger ihr eingezahltes Kapital inklusive Agio zurück. Anleger erhalten bis zum 31. Dezember 2011 einen Frühzeichnerbonus in Höhe von 5% p.a. auf den ersten Teilbetrag (50%). Weitere 50% der Zeichnungssumme werden am 30.06.2012 fällig. Es wurden bereits 6 durchweg positive Beurteilungen von Analysten und Fachmedien zu diesem Fonds veröffentlicht. (Fondstelegramm, Der Fondsbrief, Seppelfricke Family Office AG Scope, GUB, Invest-Report)