Laut Allianz Global Investors wird das Thema Umwelt eine Hauptrolle im nächsten großen Wirtschaftszyklus spielen. Bisher gab es in der 200 Jahre langen Wirtschaftsgeschichte fünf sogenannte Kondratieff-Zyklen mit einer Dauer zwischen 40 und 60 Jahren. Jeder dieser Zyklen wurde von Erfindungen und Themen geprägt: Sie reichen von der Dampfmaschine über die Elektrizität bis hin zur Informationstechnologie. „Während im aktuellen Zyklus das Informationszeitalter zu einer enormen Erhöhung der Arbeitsproduktivität geführt hat”, sagt die
Investmentgesellschaft der Allianz in einer gerade erschienen Studie, „scheint der Schlüssel für eine zukunftsträchtige Wirtschaft im nächsten langen Zyklus die Steigerung der Ressourcen- und Energieproduktivität zu sein.“ Daraus folgt für die Münchner:
„Wachstum wird künftig wohl aus einer neuen Mischung aus Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlichem Engagement generiert.“ Anleger, die auf langfristige ökonomische Trends setzen, kommen deshalb um das Thema Umwelt in ihrer
Anlagestrategie nicht mehr herum.
Durch die Entwicklungsdynamik des Solarmarktes hat sich aus der
Photovoltaik eine umweltfreundliche Anlageklasse etabliert. Der
Strombedarf steigt stetig. Gleichzeitig beschleunigen die
Klimadebatte sowie der
schwankende Ölpreis die Nutzung alternativer Energien. Die Bandbreite der Energieformen ist groß und reicht von Windenergie über Biomasse und Wasserkraft hin zu dem inzwischen häufigsten Zielmarkt der Energiefonds – der Solarenergie. Der
SolEs 22 von Voigt & Collegen investiert in
Solarkraftwerke in Italien, Spanien und/oder Frankreich. Es handelt sich um einen
Blind Pool, ein Projektpaket mit
Anlagen in Süditalien für etwa
ein Drittel des geplanten Investitionsvolumens wurde jedoch
bereits endverhandelt. Mit der Errichtung der fest aufgeständerten Anlagen wurde bereits begonnen. Es werden leistungsstarke polykristaline Module verbaut. Ab August 2010 sollen rund 3.500
Haushalte mit Solarstrom versorgt werden.
Das
interne Qualitätsmanagement begleitet jede
Investition während ihrer gesamten Laufzeit und sichert langfristig stabile
Erträge. Über ein
Online-Ferndiagnosesystem können Störungen in den einzelnen Anlagen sofort erkannt und somit zeitnah behoben werden. Dies sichert höchstmögliche Leistungswerte der Anlagen. Bei den aktuell im Bau befindlichen Anlagen profitieren die
Anleger von
reduzierten Modulpreisen. Dadurch können die Kraftwerke im Vergleich zum Vorjahr günstiger errichtet werden. Dies führt zu einer nochmals verbesserten Wirtschaftlichkeit und somit zu höheren Erträgen. Alle
Solarmodule und
Wechselrichter kommen von
namhaften Herstellern. Für mindestens
20 Jahre gewähren diese Hersteller eine
Leistungsgarantie für die Solarmodule von 80 Prozent. Alle Anlagen werden umfassend versichert, dies schließt eine
Betriebsunterbrechungsversicherung für bis zu
6 Monate ein.
Die Stromerzeugung aus Solarenergie ist weltweit auf dem Vormarsch. Nach einer Veröffentlichung des europäischen Branchenverbands EPIA (März 2009) wuchs die weltweit insgesamt in Photovoltaikanlagen installierte Leistung allein im Jahr 2008 um etwa 50 Prozent. Südeuropa bietet vorteilhafte klimatische Verhältnisse mit starker Sonneneinstrahlung. In Spanien, Italien und Frankreich (seit 2010) wird die
Photovoltaik – ähnlich wie in Deutschland – durch
staatlich festgesetzte Einspeisevergütungen pro Kilowattstunde gefördert. In
Spanien wird der
Vergütungssatz jährlich auf Basis des Verbraucherpreisindex angepasst (mit einem Abschlag von 0,25 bis 0,5 Prozentpunkten), in
Frankreich erfolgt eine
Indexierung des Tarifs nach den Teuerungsraten in der Strombranche. In
Italien wird der
Fördersatz ergänzt durch einen Basistarif (aktuell etwa 25 Prozent der Gesamtvergütung), der abhängig von den Marktpreisen für Strom ist. Die
Förderung erfolgt in
Spanien für
25 Jahre, in
Italien und Frankreich für
20 Jahre. Die Einnahmen sind damit weitgehend unabhängig von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung; sie hängen hauptsächlich von der Menge des erzeugten Stroms ab. Darüber hinaus korrelieren Solarfonds nicht mit anderen
Assetklassen wie
Aktien, Renten oder Immobilien.
Bis Ende 2009 wurden von Voigt & Collegen 21 Photovoltaikfonds mit einem Investitionsvolumen von über 180 Millionen
Euro platziert. Mit einer Leistung von insgesamt 11 MWp produzieren diese Anlagen etwa 32.500
MWh sauberen Strom pro Jahr. Dies entspricht dem Verbrauch von etwa 10.000 Haushalten. Weitere zehn Kraftwerke mit einer Leistung von 10 MWp sind aktuell im Bau und werden in den kommenden Monaten sukzessive an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die
Anleger der SolEs-Fonds 1-19 können sich in diesen Tagen über
höhere Ausschüttungen als prospektiert erfreuen. Für 2009 wurden 8 % erwartet, ausgeschüttet werden 9,5 %. Die
Anleger des SolEs 20 erhalten im April für 2009 planmäßig eine
Ausschüttung von 8%.
Die prognostizierten
Ausschüttungen betragen jährlich 7 % ab 2011 und steigen bis auf 9 % in 2020. Die prognostizierte Gesamtausschüttung liegt in den ersten 10 Betriebsjahren bei 78 %, unter Berücksichtigung eines prognostizierten Veräußerungserlöses des Anteils der Fondsgesellschaft an der Projektgesellschaft beträgt die Gesamtausschüttung 198 %. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000
Euro zuzüglich 5 %
Agio.
Anleger profitieren je
nach Beitrittszeitpunkt von einer
abgestuften Sonderausschüttung in dem Geschäftsjahr, in dem die Fondsgesellschaft liquidiert wird. Wer jetzt bis Ende März die vollständige Beteiligungssumme einzahlt, erhält 9% Frühzeichnerbonus.