Was ist eine Schiffsbeteiligung? - Wissenswertes - Anleger, Schiffes, Schiffsfonds, Beteiligung, Erfolg,
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Kategorie: New Energy
Emittent: Steiner & Company

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11.08.2011: Was ist eine Schiffsbeteiligung? Zurück zur Nachrichtenübersicht
Schiffe transportieren mehr als nur Produkte, sie verbinden Menschen und Märkte rund um die Welt. Aber nicht nur das: Sie fahren darüber hinaus hohe Renditen ein, die Anleger durch ein Investment in einen der Schiffsfonds von MPC Capital erfolgreich nutzen können.

Eine Schiffsbeteiligung ist die unternehmerische Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft und zugleich eine Investition in einen der weltweit flexibelsten Sachwerte. Durch seine Beteiligung wird der Kapitalanleger Miteigentümer eines oder mehrerer Schiffe und partizipiert so am kontinuierlichen Wachstum des Welthandels.

 

Welche Kriterien sind besonders zu beachten?

 
  Werthaltige, mehrjährige Erstbeschäftigung
  Erfahrener Vertragsreeder
  Erstklassiger Charterer mit gutem Rating
  Konservative Kalkulation
  Erfahrenes Emissionshaus mit positiver Leistungsbilanz
  Günstiger Bau-/Kaufpreis des Schiffes
  Marktgerechtes Schiffsdesign
Als erfahrenes Emissionshaus entwickelt MPC Capital das Gesamtkonzept des Schiffsfonds und erstellt die Kalkulation für das Beteiligungsangebot. Denn ein solides Investment zeichnet sich dadurch aus, dass Charterraten, Betriebskosten, Zinsen, Wechselkurse und der spätere Veräußerungserlös konservativ abgeschätzt und berechnet werden.

Weiterhin von zentraler Bedeutung für den langfristigen Erfolg des Schiffsfonds ist die Auswahl der richtigen Partner und deren Zusammenführung. Dazu gehört zum einen die Werft mit Schiffsbaukompetenz, die für das marktgerechte Design, die hochwertige Verarbeitung und die technische Zuverlässigkeit der Schiffe verantwortlich ist und zum anderen ein erfahrener Reeder, der sowohl das kommerzielle sowie das operative als auch das Finanzmanagement übernimmt.

Die Einnahmen aus einem Chartervertrag mit einem bonitätsstarken Charterer sorgen für die Rückführung des Fremdkapitals und ermöglichen attraktive Ausschüttungen an die Anleger. Diese können dann - aufgrund des in vielen europäischen Ländern anerkannten Systems der Tonnagesteuer - nahezu steuerfrei vereinnahmt werden. MPC Capital arbeitet mit den international renommiertesten Reedern, den größten Werften und weltweit führenden Charterern zusammen.
Was ist das Besondere an einem geschlossenen Schiffsfonds?
Die Idee ist einfach: Verschiedene Anleger bündeln ihr Kapital zur Finanzierung eines konkreten Investitionsvorhabens. Wer etwas allein nicht finanzieren kann, tut sich mit anderen zusammen und teilt später auch den Profit. Dieses Prinzip ist in der Schifffahrt alt bewährt. Bereits im 12. Jahrhundert gründeten so genannte "Parten" Gesellschaften, deren Mitglieder Eigentumsanteile an Schiffen erwarben und sich Kosten und Frachterträge teilten. Schon damals hatte man erkannt, dass es einfacher ist, die hohen Investitionskosten und das Risiko auf viele Schultern zu verteilen.

Wie damals auch, bündelt ein geschlossener Fonds das Geld von Anlegern und finanziert feststehende Investitionsobjekte, wie z. B. ein Containerschiff. Die Anleger partizipieren entsprechend ihrer Anteile an den wirtschaftlichen und steuerlichen Ergebnissen der Investitionsobjekte. Sobald das erforderliche Kapital eingeworben wurde, wird der Fonds geschlossen. Weitere Beitritte sind danach nicht mehr möglich. Im Gegensatz zu offenen Fonds (z. B. Aktienfonds) wird das Fondsvolumen bereits bei der Auflegung des Fonds festgelegt.

In aller Regel beteiligen sich die Anleger kommanditistisch an einer Schifffahrtsgesellschaft, die als GmbH & Co. KG geführt wird. Der Anteil des von den Kommanditisten eingesetzten Eigenkapitals macht zwischen 30 und 40 Prozent der Anschaffungskosten des Schiffes aus. Den verbleibenden Teil finanziert eine Bank über ein Schiffshypothekendarlehen. Dieser Fremdkapitalanteil und die entsprechenden Zinsen werden über die laufenden Chartereinnahmen getilgt bis das Schiff der Gesellschaft vollständig gehört. Parallel dazu erhalten die Anleger ihre Ausschüttungen aus den Betriebsüberschüssen. Dazu kommt der Erlös aus dem Verkauf des Schiffes am Ende der Fondslaufzeit.
Wer sollte in Schiffsbeteiligungen investieren?
  • Anleger mit einer hohen Renditeerwartung unabhängig von der individuellen Einkommenssituation (Tonnagesteuer)
  • Einsteiger, da günstiges Chancen-Risiko-Verhältnis
  • Anleger mit ausgeschöpftem Sparerfreibetrag (Schiffsbeteiligungen belasten nicht den Sparerfreibetrag)
  • Anleger, die in ein Wachstumssegment investieren wollen
  • Anleger, die einseitig investiert sind. Ausschüttungen und Renditen von Schiffsbeteiligungen entwickeln sich unabhängig vom Trend der Kapitalmärkte
  • Geschlossene Fonds sollten mit 10%-15% in jedes Portfolio
Welche Kriterien sind bei einer Schiffsbeteiligung besonders zu beachten?

Werthaltige, mehrjährige Erstbeschäftigung

In der Anfangsphase einer Beteiligung ist der Fremdkapitalanteil aufgrund der Darlehensfinanzierung naturgemäß hoch. Eine mehrjährige Erstbeschäftigung gibt die Sicherheit, die Schiffshypothekendarlehen planmäßig tilgen zu können. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sich die Gesellschaft konstant und schnellstmöglich entschulden kann. Vor dem Hintergrund mehrjähriger Bauzeiten und Marktzyklen ist es allerdings auch denkbar, dass eine Beschäftigung für ein Fondsschiff erst kurz vor der Ablieferung des Schiffes und somit nach Platzierung des Fonds abgeschlossen wird.

Erfahrener Vertragsreeder

Die Betreuung des Schiffes durch einen erfahrenen Reeder, der sowohl das kommerzielle, das technische als auch das finanzielle Management perfekt beherrscht, trägt gleichermaßen zum Erfolg einer Beteiligung bei.

Erstklassiger Charterer mit gutem Rating

Der Charterer mietet das Schiff an, um im Auftrag Dritter Frachtgut zu transportieren. Eine lange Festcharterzeit sichert den kommerziell erfolgreichen Einsatz des Schiffes für den entsprechenden Teil der Laufzeit der Beteiligung. Ein Rating gibt Aufschluss über die Bonität des Charterers.

Konservative Kalkulation

Da es sich bei den kalkulierten Zahlen naturgemäß um Planzahlen handelt, ist es wichtig, die Prämissen der Kalkulation konservativ anzusetzen. Hierzu zählen die Annahmen über die Entwicklung der Charterraten, der Betriebskosten, der Wechselkurse und Zinsen genauso, wie ein konservativ angesetzter Veräußerungserlös. Weiterhin müssen Maßnahmen getroffen werden, um die kalkulierten Werte etwa durch Devisentermingeschäfte und Zinsfestschreibungen abzusichern.

Erfahrenes Emissionshaus mit positiver Leistungsbilanz

Der Erfolg einer Schiffsbeteiligung hängt maßgeblich von der Auswahl eines erfahrenen und seriösen Emissionshauses ab, denn dieses erstellt das Gesamtkonzept und ist somit für den Erfolg des Beteiligungsangebotes verantwortlich. Als Anbieter der Kapitalanlage muss das Emissionshaus über detaillierte Marktkenntnisse hinsichtlich der Schifffahrtsmärkte und der anderen Marktteilnehmer verfügen. Im Rahmen der Projektierung wählt es zuverlässige Vertragspartner aus und führt sie zusammen. Daran anschließend werden in der Prospektierungsphase in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten Verkaufsprospekt und Marketingunterlagen erstellt.

Günstiger Bau-/Kaufpreis des Schiffes

"Im Einkauf liegt der Gewinn", lautet eine kaufmännische Grundregel. Ein günstig eingekauftes Schiff hat in schwächeren Marktphasen den Vorteil, dass es eine niedrigere Charterrate zur Erbringung des Kapitaldienstes benötigt als ein vergleichsweise teureres Schiff. Ein günstiger Kaufpreis ist also ein erstes Indiz für ein interessantes Beteiligungsangebot. Dennoch ist der Kaufpreis kein alleiniges Beurteilungskriterium. Er sollte immer im Zusammenhang mit den erzielbaren Chartereinnahmen und -laufzeiten beurteilt werden, da sich Schiffsbaupreise und Charterratenniveau in Abhängigkeit voneinander entwickeln.

 

Marktgerechtes Schiffsdesign

Grundlage für eine langfristige Beschäftigung und die Absicherung der Einnahmeseite ist ein ökonomisches und zuverlässiges Schiff, das hinsichtlich des Designs und der technischen Ausstattung höchste Ansprüche erfüllt.

Wie funktioniert eine Schifffsbeteiligung?
 
Wie funktioniert der Schifffahrtsmarkt?
Heute werden über 95 Prozent des interkontinentalen Frachtvolumens per Schiff abgewickelt.

Insbesondere der Containerverkehr ist ein wesentlicher Eckpfeiler des internationalen Warenaustausches. Der Grund für den Erfolg sind vor allem Zeit- und Kostenvorteile, die durch den Einsatz von Containern erzielt werden. Dabei übernehmen Schiffe in unterschiedlichen Größenklassen verschiedene Aufgaben. Aus dem Wirkungsgeflecht zwischen Ladungsvolumen, Schiffsgröße und Servicefrequenz ergibt sich die für ein bestimmtes Fahrtgebiet ökonomisch sinnvollste Schiffsgröße.

Vor diesem Hintergrund kommen auf den aufkommensstarken Ost-West-Verkehren zwischen Asien und Europa bzw. Asien und der US-Westküste die so genannten Post-Panamax-Schiffe mit über 6.000 TEU zum Einsatz. Die neueste Generation der Containerriesen kann bis zu 14.000 TEU transportieren. Die kleineren Panamax-Schiffe (bis ca. 5.000 TEU) fahren überwiegend auf den Nord-Süd-Verkehren zwischen Europa und Afrika sowie im inner-asiatischen Raum und zwischen der amerikanischen Ost- und Westküste (Panamakanal).

Als "Feeder" werden klassischerweise Schiffe bis ca. 1.200 TEU bezeichnet. Ihre Aufgaben bestehen in regionalen Zubringer- und Verteilerdiensten. Sie stellen den Seetransport zwischen großen und kleineren Häfen sicher (z. B. Hamburg - St. Petersburg). Aufgrund der stetig wachsenden Schiffsgrößen übernehmen allerdings auch Schiffe bis 2.500 TEU solche Aufgaben, sodass diese zum Teil auch als Feeder bezeichnet werden.
Wie sieht das steuerliche Konzept aus? Welche Besonderheiten sind zu beachten?
Eine Besonderheit von geschlossenen Schiffsfonds liegt in der steuerlichen Behandlung der erzielten Einkünfte. Gesellschafter einer Schifffahrtsgesellschaft sind Mitunternehmer und erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wogegen Anleger offener Fonds (etwa Aktienfonds) Kapitaleinkünfte erzielen. Dies ermöglicht es den Anlegern geschlossener Schiffsfonds, von der pauschalierten Gewinnermittlung gemäß § 5a EStG (Tonnagesteuer) zu profitieren.

Der im allgemeinen Sprachgebrauch verwendete Begriff "Tonnagesteuer" vermittelt allerdings leicht ein falsches Bild, da es sich hierbei nicht um eine eigenständige Steuer handelt. Vielmehr wird der Gewinn (die Bemessungsgrundlage) pauschal nach der Schiffsgröße ermittelt. Demzufolge müsste man richtigerweise von "Tonnagegewinn" sprechen. Dieses Vorgehen führt dazu, dass die Anleger jedes Jahr nahezu den gleichen Gewinnanteil zu versteuern haben, der i. d. R. weniger als ca. 0,5 Prozent der jeweiligen Beteiligungssumme beträgt. Somit führt die Tonnagebesteuerung in der Regel für die Anleger zu einer deutlichen Steuerentlastung gegenüber einer konkreten Gewinnermittlung. Hinzu kommt, dass anders als bei der steuerlichen Förderung über Abschreibungen (Verlustzuweisungsmodelle) die Anleger umso stärker von der Tonnagegewinnermittlung profitieren, je höher die Rendite ist, die das Schiff einfährt.

Welches sind die charakteristischen Merkmale einer Schiffsbeteiligung?
Zusammengefasst bietet eine Schiffsbeteiligung hohe Renditechancen bei relativ geringen Risiken. Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Flexibler Sachwert
  • Geschlossener Fonds - alle Parameter sind im Vorfeld bekannt
  • Pauschale Gewinnermittlung nach § 5a EStG ("Tonnagesteuer")



Quelle: MPC Capital