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29.07.2011: Private Equity Fonds erklärt Zurück zur Nachrichtenübersicht

Ist Private Equity nicht „noch" spekulativer als Aktien?

Nein, denn Private Equity ist viel unabhängiger von Börsenschwankungen. Da es keine täglich handelbaren Anteile gibt, entwickeln sich die Unternehmen in den Portfolios der Zielfonds deutlich ruhiger als börsennotierte Unternehmen und Fonds. Doch genau wie Einzelaktien können auch einzelne Firmen an Wert verlieren. Dieser Effekt wird durch die Investition in mehrere Unternehmen unterschiedlicher Branchen deutlich gemildert. Zudem sitzen die Fondsmanager meist mit einem Teil ihres Privatvermögens im selben Boot wie die Anleger und prüfen die Zielunternehmen deshalb in einem langwierigen Prüfungsprozess
(Due Diligence). So gehen die statistischen Ausfallrisiken in Dachfonds nach dem Muster der RWB Fonds gegen Null.

Seit wann gibt es eigentlich Private Equity?

Private Equity ist die älteste Anlageklasse der Welt. Während die erste Aktie aus dem 17. Jahrhundert stammt - von der schwedischen Bergwerks­gesellschaft „Stora" - wird eine stille Beteiligung(!) an einem Handwerksbetrieb erstmals im „Soester Stadtrecht" aus dem 12. Jahrhundert erwähnt. Fazit: Wer in Private Equity investiert, setzt auf die „Urmutter" aller Wirtschaftsbeteiligungen.

Warum in einen „teuren Dachfonds" investieren und nicht direkt?

Im Prinzip kann jeder Anleger einen vermeintlich teuren Dachfonds auch „umgehen". Er braucht dafür „nur":
• ca. 5 Mio. Euro pro Zielfonds. Wenn er eine sicherheitsorientierte Streuung wie z.B. beim RWB Dachfonds mit mindestens 30 Zielfonds erreichen will „genügt" also ein Kapitaleinsatz von ca. 150 Mio. Euro.
• das erforderliche Know-how für eine qualitativ hochwertige Auswahl der Zielfonds
• die nötigen Kontakte und Beziehungen, um als Investor bei den Private Equity Gesellschaften überhaupt akzeptiert zu werden. Bei diesen Argumenten erkennt der Anleger schnell, dass er bei der RWB für seine Gebühren eine hervorragende Gegenleistung bekommt.

Auch Hedgefonds sind Finanzinvestoren - was ist der Unterschied?

Hedgefonds konzentrieren sich nicht auf eine Anlageklasse. Jedes Investment ist interessant, so lange es schnelle Gewinne verspricht. Denn Hedgefonds-manager werden quartalsweise am Buchgewinn(!) ihrer Investitionen beteiligt. Diese zumeist fiktiven Gewinne sind die Grundlage der Managervergütung. Sie wird auch dann ausgezahlt, wenn die Investitionen am Ende in einen Totalverlust münden. Private Equity Fondsmanager hingegen prüfen Beteiligungen an Unternehmen sorgfältig, bevor sie investieren. Die Unternehmen werden dann einige Jahre weiterentwickelt und wieder verkauft. Während der Beteiligungsdauer müssen sich die Fondsmanager mit Gebühren von ca. 1,5 % p.a. begnügen. Sie erhalten ihre Gewinnbeteiligung erst, wenn ein Unternehmen mit realem Gewinn verkauft werden kann! Die Fondsmanager sind deshalb an einer nachhaltigen Wertsteigerung interessiert - zum Wohle aller Beteiligten.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um in Private Equity zu investieren?

Auch abseits der Börsen ändern sich die Preise für Unternehmen ständig. Dadurch kann ein Private Equity Zielfonds in steigenden oder eher fallenden Märkten einkaufen und die ganze Bandbreite der Renditemöglichkeiten nutzen. Die Antwort lautet deshalb: Der beste Zeitpunkt ist jetzt - und das immer. Denn dank dreijähriger Platzierungsdauer und stetiger Rateneinlagen erhält der RWB Dachfonds kontinuierlich Kapitalzuflüsse. Hinzu kommen nach einigen Jahren Rückflüsse aus erfolgreichen Unternehmensverkäufen. Die Laufzeit von 12 bis 15 Jahren führt dazu, dass der Fonds einige Konjunkturzyklen durchläuft. Dadurch entsteht für die Anlegergemeinschaft eine Art fortwährender Cost Average Effekt - mit guten Chancen auf zweistellige Renditen.

Quelle: RWB