| Wo liegt das Geheimnis der Vermögensstrukturierung? |
Kleine Einführung in das Thema "Asset Allocation"
Das Zauberwort "Asset Allocation" heißt nichts anderes, als dass "Assets" (Kapitalanlagen) richtig ausgewählt, gewichtet und kombiniert ("Allocation") werden müssen. So können möglichst hohe Erträge bei gleichzeitig niedrigem Risiko erzielt werden. Mithilfe dieser Anlagestrategie wird eine effektive Kombination verschiedener Investments vorgenommen. Dies stellt sich als wissenschaftlicher Prozess dar und unterscheidet sich insofern von der einfacheren Strategie der Diversifikation.
Bei der einfacheren Diversifikation würden beispielsweise zahlreiche traditionelle Anlagen auf internationale Märkte gestreut. Da sich diese aber im Gleichlauf der Märkte bewegen, wird das systematische Risiko nicht ausgeschaltet. Bedeutsam ist es daher, dass sich die unterschiedlichen Anlageformen eines Portfolios möglichst unabhängig voneinander entwickeln.
"Meine individuelle Entscheidung ist die beste?" - "Nein!"
In einer wegweisenden Studie zeigten die Finanzexperten Brinson, Hood und Beebower bereits 1986, dass Vermögensstrukturierung mehr als alle anderen Faktoren die langfristige Performance eines Anlegerportfolios bestimmt. Ein Studienergebnis, das nach wie vor seine Gültigkeit besitzt, wie eine Aktualisierung von 1996 zeigt: demnach wird die Performance eines Portfolios zu 91,5 % durch die "Asset Allocation" bestimmt. Die individuelle Investitionsauswahl bestimmt nur 4,6 % der Performance, andere Faktoren wie zum Beispiel das "Market Timing" (1,8 %) beeinflussen es zusammen nur zu 3,9 % |
Quelle: MPC Capital
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